GNF - Trinkbecher für Trinkwasser
 

Trinkbecher für Trinkwasser

 

Die zehnte gemeinsame Saison der Kampagne „Trinkbecher für Trinkwasser“ ist trotz der Unterbrechungen infolge der Corona-Pandemie ein Erfolg. Fußballfans hatten die Möglichkeit, bei Heimspielen von Hannover 96 das Pfand ihrer Trinkbecher für Trinkwasser-Projekte in Afrika zu spenden: 29.591 Euro kamen bis Anfang März 2020 zusammen. Auch in der Corona bedingt spielfreien Zeit unterstützen zahlreiche Fans die Aktion mit Geldspenden weiter.

 

Seit dem Start der Initiative im August 2009 sind somit bis Mai 2020 insgesamt 397.641 Euro an Spenden eingegangen. Knapp 100.000 Menschen in Afrika erfreuen sich nun an sauberem Wasser in unmittelbarer Nähe ihres Wohnortes. In Kenia profitieren über 7.200 Menschen von sieben gebauten Filteranlagen und Reservoirs, in der Elfenbeinküste sind über 120 Grundwasserpumpen in Betrieb genommen worden und im Senegal versorgt ein Brunnengarten Schüler*innen, Lehrer*innen und Anwohner*innen mit Wasser und selbstgezogenem Gemüse.

Stefan Hörmann, leidenschaftlicher Fußballfan und Betreuer der Kampagne beim GNF, fasst zusammen: „Die Aktion Trinkbecher für Trinkwasser ist ein toller Erfolg – und nur möglich dank dem unermüdlichen Einsatz unserer ehrenamtlichen Helfenden an den Becherständen in der HDI-Arena. Auch Hannover 96 leistet jedes Jahr tolle Unterstützung. Beispielsweise können wir die Aktion regelmäßig prominent vor den Heimspielen mit Interviews, Fotos und Einspielungen auf den Stadionanzeigen bewerben. Die Fans honorieren dies ihrerseits mit ihren stetig wachsenden Becherspenden.“

Wasser in Dörfern in Südafrika und für Schüler*innen in Malawi

Durch den Aufbau eines weitverzweigten Pumpen- und Leitungssystems kommt erstmals fließendes, sauberes Wasser in die Haushalte der 5.000 Bewohner in drei Dörfern der Gemeinde Gumbi in Südafrika. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projekt-Webseite.

 

In Malawi erhalten drei Schulen in der Stadt Blantyre Grundwasserpumpen, die die Versorgung der über 14.600 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sowie weiterer 600 Haushalte mit frischem Wasser sicherstellt. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projekt-Webseite.

Pumpen in der Elfenbeinküste

Mit dem Know-how unserer Partnerorganisation ADER (Action pour le Developpement et l´Encadrement Rural) setzen wir seit vielen Jahren in Dörfern im Distrikt Montagnes Brunnen instand. Die dezentrale Wasserversorgung erleichtert den Anwohnern das tägliche Leben und sichert den Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem Grundwasser. Bisher mussten vor allem Frauen und Mädchen weite Wege auf sich nehmen, um an Bächen, Flüssen oder Wasserstellen Wasser zu schöpfen, das oftmals durch Keime verunreinigt ist.

 

Allein im Jahr 2019 hat ADER insgesamt zehn Pumpen in den Gemeinden Thè, Bielé, Kandopleu, Gbonbelo, Doué und Guéfensso repariert, die jetzt 12.660 Dorfbewohner mit frischem Grundwasser versorgen. In Thè waren Anfang 2019 zahlreiche Dorfbewohner wegen verschmutzten Wassers erkrankt, ein kleines Mädchen starb. 2020 werden nochmals drei Pumpen in den Dörfern Gouine, Douholé und Ditomba repariert, sodass weitere 4.500 Menschen sich mit Wasser versorgen können.  

 Reparierte Pumpe im Dorf Mangouin, Elfenbeinküste
 Großer Andrang an der reparierten Grundwasserpumpe, Elfenbeinküste
 Wasserstelle im Dorf Diané, Elfenbeinküste
 Sauberes Wasser für die Gemeinde Thè in der Elfenbeinküste
 Wasserreservoir in der Gemeinde Gumbi, Südafrika
 Helfer am Becherstand im August 2017

DUHwelt 2/2016 (Juni 2016)

Ein Leben ohne fließendes Wasser?

 

Hintergründe

Laut UNICEF haben 2,2 Milliarden Menschen weltweit keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Wasser. Eine unfassbare Zahl. Rund 785 Millionen Menschen haben noch nicht einmal eine Grundversorgung mit Trinkwasser. Unzureichende Trinkwasserversorgung ist insbesondere in Entwicklungsländern wie Kenia die Hauptursache für viele Krankheiten und Todesfälle. Auch die Elfenbeinküste hat mit diesen Problemen zu kämpfen. Wasserverursachte Krankheiten wie Cholera und Diarrhöe sind weit verbreitet. Laut dem WHO / UNICEF Joint Monitoring Programme (JMP) für Wasser- und Abwasserversorgung haben im Jahr 2015 57 Prozent aller Haushalte im ländlichen Raum Kenias einen Wasseranschluss, in der Elfenbeinküste sind es 69 Prozent.

 

Spendenkonto des GNF

Global Nature Fund (GNF)
GLS-Gemeinschaftsbank Bochum
IBAN: DE 53 4306 0967 8040 4160 00
BIC: GENODEM1GLS

Spendenzweck: Trinkbecher für Trinkwasser

 Frauen an der Pumpe im Dorf Dantomba, Elfenbeinküste (März 2016)
 Heimspiel gegen SV Werder Bremen am 3. Oktober 2015
Foto: Hannover 96

© Hannover 96

 Logo in französischer Sprache
 
 

Projektstart:

 

Projektländer:

 

Förderer: 

 

Weitere Förderer:

 

Projektpartner:

August 2009

 

Elfenbeinküste, Kenia, Malawi, Senegal, Südafrika

 

Hannover 96, IG Rote Kurve – 96 Supporters Club

 

Alfred Kärcher SE & Co. KG, Stiftung Ursula Merz, Sika AG

 

Action pour le Developpement et l´Encadrement Rural (ADER), Elfenbeinküste

Habitat for Humanity, Elfenbeinküste

Action for Environmental Sustainability (AfES), Malawi

FORWAC (Friends of Rural Women and Children), Kenia

Wildlands, Südafrika

 

Kontakt

Stefan Hörmann

Global Nature Fund - Büro Bonn

Tel.: +49 228 184 86 94 11

E-Mail: hoermann@globalnature.org

 

IG Rote Kurve – 96 Supporters Club

(offizieller unabhängiger Fandachverband von Hannover 96)

E-Mail: trinkbecher@ig-rotekurve.de

 

 

Edgar Prib ist Schirmherr der Kampagne „Trinkbecher für Trinkwasser“

Ab September 2018 übernimmt Edgar Prib, Mittelfeldspieler bei Hannover 96, die Schirmherrschaft für die Kampagne „Trinkbecher für Trinkwasser“. Sein persönlicher Dank und Respekt gilt dabei den zahlreichen Ehrenamtlichen, welche bei den Heimspielen den reibungslosen Ablauf der Spenden-Kampagne gewährleisten.

Hannover Marathon 2019

Auch in diesem Jahr nahmen wieder vier Staffeln für die Aktion „Trinkbecher für Trinkwasser“ am 7. April 2019 teil.