GNF - Nachhaltige Gemeindeentwicklung in Südafrika
 

Nachhaltige Gemeindeentwicklung in Südafrika

Verbesserung der institutionellen Strukturen, der wirtschaftlichen Situation und der
Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen in ländlichen Gebieten von KwaZulu
Natal

 
 

Problembeschreibung

Die vier Projektgemeinden (Gumbi, Mandlakazi, Upper Thukela, KwaJobe / Khula) sind wie viele andere afrikanische Gemeinden nach traditionellen Strukturen organisiert. Innerhalb dieser Strukturen leiden die Gemeindemitglieder unter einer mangelnden Beteiligung an der Entscheidungsfindung sowie einem Mangel an finanziellen und anderen Vorteilen für die einkommensschwachen Schichten. Der Mangel an entsprechenden Kapazitäten auf Managementebene verhindert die Eigeninitiative zur Verbesserung der Situation und zusätzliche rechtliche Hindernisse erschweren die Verbesserung der wirtschaftlichen Situation. Gleichzeitig wird das vorhandene natürliche Kapital nicht sinnvoll genutzt und unkontrolliert erschöpft.

 

Das Projekt konzentriert sich daher auf die soziale, ökonomische und ökologische Ebene, um Prozesse für eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung anzustoßen. Verbesserte Strukturen in der Gemeindeleitung befähigen die am Projekt beteiligten Gemeinden, diesen Prozess auch nach Abschluss des Projekts selbstständig fortzusetzen. Darüber hinaus werden konkrete Ansätze entwickelt, um die Lebenssituation der Menschen vor Ort zu verbessern. Dazu gehören die Schaffung von Einkommensmöglichkeiten und die Steigerung der Wertschöpfung sowie die Verbesserung der Ernährungssituation und der Trinkwasserversorgung.

Projektziel

Die Verbesserung der sozialen, ökologischen und ökonomischen Situation in vier ländlichen Gemeinden in KwaZulu Natal, Südafrika, durch verantwortliche, partizipative Managementstrukturen gemäß einem gemeinsam erarbeiteten Plan für die wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung von Gemeinden ist das Hauptziel dieses Projektes.

 

Erreicht wird dies durch den Aufbau von Kapazitäten und eine bessere Beteiligung der unteren Schichten an der Entscheidungsfindung in den Gemeinden, durch die Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung durch die Schaffung von Arbeitsplätzen in Kleinbetrieben, die Einrichtung von Gemüsegärten in Haushalten und Schulen und die Ausbildung der lokalen Bevölkerung in Gemüseanbautechniken sowie das Bohren von drei Trinkwasserbrunnen mit Solarpumpen zur Verbesserung der Wasserversorgung. Die Projektergebnisse werden durch ein Handbuch und einen Workshop an andere Gemeinden in Südafrika und darüber hinaus weitergegeben.

 

Insgesamt sind 50.000 Personen Nutznießer der Maßnahmen. Diese Zielgruppe sind Einheimische der Gemeinden Gumbi, Mandlakazi, Upper Thukela und KwaJobe/Khula in Südafrika.

Kontakt

Thies Geertz

Global Nature Fund (GNF) - Büro Radolfzell

Tel.: +49 7732 9995 83

E-Mail: geertz@globalnature.org

 

Laura Maeso Velasco

Global Nature Fund (GNF) - Büro Bonn

Tel.: +49 228 184 86 94 12

E-Mail: maeso@globalnature.org

 
 
 Kultivieren von heimischen Setzlingen
 Der Anbau von Gemüse verbessert die Versorgungssituation maßgeblich.
 Gewächshäuser schützen die empfindlichen Setzlinge.
 Die Viehbestände müssen in die nachhaltige Planung mit aufgenommen werden.
 Die Haltung der Tierherden wird mit Hütejungen bewerkstelligt.
 

Projektpartner:

Hauptförderer:

Unterstützer:

 Wildlands
 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
 Stiftung Ursula Merz
 
 

Projektzeitraum:

 

Projektländer: 

 

Projektpartner:

 

Hauptförderer:

 

 

Unterstützer:

August 2017 – Juli 2020

 

Südafrika

  

Wildlands

 

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

 

Stiftung Ursula Merz