Tipps, wie Sie die biologische Vielfalt an Ihrem Urlaubsort schützen können.

 

Mit wenigen, aber wichtigen Handlungsempfehlungen können gerade Urlauber viel für die Erhaltung der biologischen Vielfalt tun:

  • Mit einer Klimaabgabe werden die negativen Wirkungen eines Fluges etwas kompensiert. Wählen Sie Reiseanbieter, die eine Klimaabgabe anbieten und informieren Sie sich, wie Ihre Abgabe verwendet wird (am besten sind Aufforstungen).
  • Suchen Sie Reiseanbieter, die sich nach den Kriterien des Nachhaltigen Tourismus richten. Reiseveranstalter des „Forum Anders Reisen“ oder mit einem Ökolabel (z. B. TourCert) bieten nachhaltige Tourismusangebote an. Für Hotels gibt es verschiedene Öko-Siegel. Ecotrans hilft mit einem Wegweiser durch den Label-Dschungel.
  • Auch wenn das Hotel nicht zertifiziert ist: Fragen Sie nach, was z. B. mit den Abwässern passiert und welche Maßnahmen ergriffen werden, um Natur und Umwelt zu schützen.
  • Verlangen Sie ausgebildete Reiseführer und erkundigen Sie sich, was für die Erhaltung der biologischen Vielfalt getan wird und wie Urlauber hier helfen können.
  • Betreten Sie Schutzgebiete oder andere sensible Bereiche nur in Begleitung ausgebildeten Personals, die Ihnen die notwendigen Informationen dazu geben (Beispiel: Tauchen am Riff, Wal- und Seekuh-Watching).
  • Kaufen sie keine Souvenirs aus dubiosen Quellen oder solche, die die biologische Vielfalt gefährden (Beispiel: Korallen, Meeresschnecken, Seegurken, geschützte tropische Baumarten). Unterstützen Sie das traditionelle heimische Kunsthandwerk.
  • Besuchen Sie nur anerkannte Einrichtungen zum Natur- oder Artenschutz (z. B. Rettungsstationen für Meeresschildkröten) und unterstützen Sie deren wichtige Arbeit.
 
 Schutzgebiete wie Nationalparks sind sensible Regionen.
 Meeresschnecken sollten nichts als Souvenirs gekauft werden.
 Natürliche Uferzone und Strandabschnitt in Honduras.