Der Chapala See - der größte Frischwassersee in Mexiko
 Über 140 Interessierte nahmen an der Konferenz teil.
 Konferenzteilnehmer arbeiten mit Kindern zusammen.
 
 

Ergebnisse der 13. internationalen Living Lakes-Konferenz

 

„Management von Seen und Feuchtgebieten - Herausforderungen in einer sich verändernden Welt“ -  Effektiver Nutzen von Ramsar Management-Plänen

 

Vertreter von 35 Seen aus aller Welt und 80 mexikanische Experten und Seenmanager diskutierten  während der 13. Internationalen Living Lakes-Konferenz am mexikanischen Chapala See diverse Themen und Probleme eines umweltverträglichen Seenmanagements. Unter anderem ging es um Wasserverschmutzung, den dramatischen Anstieg von Krankheiten, Verlust von Biodiversität am Chapala See sowie ein dringend notwendiges, angemessenes Seenmanagement  angesichts der Wasserknappheit.

 
 Logo der 13. LL-Konferenz
 

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Konferenzprogramm:

 

am Chapala-See in Mexiko

20. - 25. März 2010

Englisch und Spanisch

 
 
 

„Trotz einer steigenden Anerkennung der Bedeutung von Seen für das menschliche Wohlbefinden und immer größerer Kenntnis darüber, wie Seenökosysteme funktionieren, werden Seen in der ganzen Welt weiter geschädigt und zwar mit einer noch nie da gewesenen Geschwindigkeit. Der erste Schritt, diesen Niedergang rückgängig zu machen und noch unberührte Seen zu schützen, ist die Entwicklung und Umsetzung von Managementplänen, unter echter Beteiligung aller Interessenvertreter. Regierungen und staatliche Behörden werden dringend ermahnt, der Entwicklung von solchen Plänen Priorität einzuräumen, damit die örtliche Bevölkerung und sowohl private als auch öffentliche Institutionen diese Pläne umsetzen können und zwar mitverantwortlich.”

 

Das ist der erreichte Konsens der 60 Mitglieder und Assoziierten des Living Lakes-Netzwerkes, die als Vertreter von 35 der 70 Seen des Netzwerkes teilgenommen haben und die über die Bedeutung der Planung von Seenmanagement anlässlich der 13. Konferenz „Seenmanagement in einer sich ändernden Welt”, am Chapala See in Mexiko, am 22. und 23. März 2010 diskutierten. Gastgeber und Veranstalter waren Sociedad Amigos del Lago de Chapala, Fundacion de la Cuenca Lerma Lago Chapala-Santiago, Universidad de Guadalajara und der Global Nature Fund (GNF), Deutschland.

 

In einer Reihe von thematischen Workshops diskutierten die Konferenzteilnehmer Themen zum Seenmanagement. Die Ergebnisse sind im Chapala-Statement und in den Aktionsaufrufen aufgeführt. 

 
 
 
 Die Fischer sind sehr skeptisch gegenüber Aktionen örtlicher und nationaler Behörden.
 Der stark verschmutzte Santiago River
 Die einzigartige Flora und Fauna der Region sind bedroht.
 

Übereinstimmend fordern die Konferenzteilnehmer Regierungen, den privaten Sektor, wissenschaftliche Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und alle Bürger auf, sich jetzt zu engagieren und Maßnahmen für ein nachhaltiges Seenmanagement zu ergreifen. Regierungen werden ermahnt, ihren internationalen Verpflichtungen als Unterzeichnerstaat der Ramsar-Konvention zum Schutz der Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung nachzukommen.

 

Als Ergebnis der 13. internationalen Living Lakes-Konferenz, die im März 2010 am Chapala abgehalten wurde, fassten die Delegierten der Living Lakes-Seen in aller Welt ihre Forderungen und Kommentare in Form einer Petition zusammen, die an lokale und nationale Institutionen sowie andere involvierte Interessengruppen gerichtet ist.

 
 
 

Die Beiträge einzelner Konferenzteilnehmner in englischer und zum Teil in spanischer Sprache finden Sie auf einer separaten Dokumentationsseite.

 

Weitere Informationen über den Chapala See, der seit dem Jahr 2002 Mitglied im internationalen Netzwerk Living Lakes ist und im Februar 2009 den Ramsar-Schutzstatus erhielt, finden Sie auf separaten Seiten auf unserer Webseite.