Grünfilter zur Abwasserbehandlung

 

Nationaler Energy Globe Award Kolumbien

Am 25. Juli 2017 wurde das GNF-Projekt „Grünfilter - Innovative und kostengünstige Anlagen zur Abwasserbehandlung“ als nationaler Gewinner des Energy Globe Award Kolumbien ausgezeichnet.

 

Begründung der Jury:

Der diesjährige Gewinner des Global Energy Awards 2017 in Kolumbien – Global Nature Fund – implementierte eine nachhaltige, effiziente und kostengünstige Technologie für die Abwasserbehandlung und dem Erhalt von sauberem Wasser.
Innovation: Die Grünfilter sind ideal für arme, ländliche Regionen. Sie sind kostengünstig, fügen sich in die Landschaft ein und haben einen niedrigen Wartungs- und Energiebedarf. Es wird keine hochspezialisierte Technologie benötigt, und sie funktionieren ohne Verbindung zu regionalen oder nationalen Abwassersystemen.

 Nationaler Energy Globe Award Kolumbien
 

Handbuch (Dezember 2016)

Filtros Verdes - Agua limpia para Colombia

(in spanischer und englischer Sprache, 35 MB)

 

Artikel (Magazine Everything About Water, September 2015)

Combination of Wastewater Treatment with environmental Protection (405 KB)

von Julia Peréz Sillero, Global Nature Fund

 

Artikel (DUHwelt 3/2015)

Von der Natur gelernt (3,2 MB)

 Handbuch "Filtros Verdes - Agua limpia para Colombia"
 

Grünfilter-Projekt in der Gemeinde Susa (Kolumbien): Einweihung im Juni 2015

 

Green Filter Projekt Kolumbien: Baumaßnahmen im März 2015

 

Green Filter Projekt Kolumbien: Baumaßnahmen im Januar und Februar 2015

 

Green Filter Projekt Kolumbien: Baumaßnahmen im Dezember 2014

 

Pflanzenkläranlagen für Natur- und Gewässerschutz

Natur und Landschaft - 90. Jahrgang (2015) - Sonderausgabe

Projektziele

  • Planung und Bau von drei Pilotanlagen, sog. Grünfiltern (Pflanzenkläranlagen) in Kolumbien, mit dem Ziel, die sanitäre und hygienische Situation vor Ort zu verbessern
  • Deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen von ärmeren Bevölkerungsgruppen in den drei Projektgemeinden (Cuítiva, Fúquene, Susa) in ländlichen Gebieten in Kolumbien


Hintergrund

Die Laguna de Fúquene (3.260 ha) ist ein flacher See mit einer großen endemischen Biodiversität. Für 200.000 Menschen ist er zudem eine Wasserquelle, ebenso für Nutztiere.  Landwirtschaft und Fischerei profitieren vom Seewasser. Das Sinken des Wasserspiegels, das Einbringen fremder Fischarten, Eutrophierung, Verschmutzung und Wasserpflanzen sind die grundlegenden Bedrohungen. Im Moment hat der See keinen Schutzstatus inne.

 

Der Tota See ist der größte See in Kolumbien, er umfasst 2.000 Millionen Kubikmeter Wasser und versorgt fast 500.000 Menschen in seiner Umgebung mit Wasser. Seit 2008 ist der See als Important Bird Area (IBA) ausgezeichnet, seit 2003 wurden 116 Vogelarten, unter ihnen sieben endemische sowie einige gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Arten, gezählt. Der Zufluss von unbehandeltem Abwasser stellt eine der größten Bedrohungen für den ökologischen Zustand des Gewässers dar.

 Susa: Bau der Rohrleitung von der Gemeinde zum Grünfilter
 Susa: Bau der Vorklärstufen
 Susa: Bau der Pflanzenbecken
 April 2015: Der Grünfilter in Susa ist fast fertig.
 

 

 

Einwohner

 

Oberfläche Grünfilter (m²)

CUÍTIVA

 

250


620

SUSA

 

1,000


3,400

FÚQUENE

 

500


950

 

Projektförderung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert. Zusätzlich stehen finanzielle Mittel durch Spenden der Kärcher GmbH & Co. KG und der Stiftung Ursula Merz zur Verfügung.

Kontakt

Julia Pérez Sillero

Global Nature Fund - Büro Radolfzell

Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 82

E-Mail: perez-sillero@globalnature.org

 Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
 Clean Water for the World - Kampagne von Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

Die Arbeit der Fundación Humedales
wird von der Sika AG unterstützt.

 
 
 

Projektzeitraum:

 

Projektland:

 

Förderer:

 

Unterstützer: 

 

Projektpartner:

September 2014 - Dezember 2016

 

Kolumbien

 

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

 

Kärcher GmbH & Co. KG, Stiftung Ursula Merz, Sika AG

 

Fundación Humedales