Schweriner See – Schutz für die Heimat des Seeadlers!

 

Ein GNF-Projekt zum Erhalt der Biologischen Vielfalt am Schweriner See

 
 

Starkes Bündnis für den Schweriner See!

Unser Aktionsbündnis benötigt für die folgenden Maßnahmen 10.000 Euro:

  • Für 2.500 € kann der GNF eine Untersuchung zum bestehenden Nährstoffproblem im See durchführen.
  • Für 5.000 € können Maßnahmen zum Erhalt der Schilfgürtel durchgeführt werden.
  • Für 2.500 € kann die unterstützende Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden.


Werden Sie Seeadler-Pate! Oder nutzen Sie unsere Online-Spende.

 

Damit helfen Sie, die Vielfalt der deutschen Seen zu erhalten.

Ein See gerät unter Druck

Große Flächen des Einzugsgebietes am Schweriner See werden landwirtschaftlich intensiv genutzt. Erhebliche Nährstoffeinträge gefährden die Wasserqualität des viertgrößten Sees in Deutschland. Der Nutzungsdruck durch die Naherholung wird immer stärker. Zelt- und Badeplätze, Sportarten wie Angeln, Segeln und Wasserski und seit neuestem sogar Jetski und Wakeboard werden angeboten und stark nachgefragt.

 

Biologische Vielfalt bewahren

Ein 185,7 km² großes EU-Vogelschutzgebiet bietet für zahlreiche Wasservögel wie Zwergschwan und Schellente unverzichtbare Brut-, Rast- und Überwinterungsplätze. Perlgras-Buchenwald und Erlen-Eschenwälder wechseln sich mit ausgedehnten Schilfgürteln ab und beherbergen Rohrdommel und Drosselrohrsänger. Bis zu fünf Seeadler- und zwei Fischadlerpaare brüten am See mit seinem Fischreichtum. Auch Fischotter fühlen sich deswegen hier noch wohl.

 

Unsichtbare Gefahren lauern

Noch bis nach der Wende wurden kommunale und landwirtschaftliche Abwässer in den See geleitet, eine Fischzucht führte zu weiterem Nährstoffeintrag. Ein massives Fischsterben war die Folge. Seit 1991 entlastet eine Kläranlage den See, aber erst seit 2000 sind umliegende Gemeinden angeschlossen. Nach wie vor lagern in den Sedimenten große Mengen Nährstoffe und aus der Landwirtschaft erfolgen weiterhin Einträge.

 

Bedrohungen stoppen!

Neue Planungen zu weiteren Wassersporteinrichtungen und seenahen Siedlungsflächen müssen ökologisch geprüft und überarbeitet werden. Schon heute ist nur noch ein Drittel der Uferzonen naturnah. Schilfgürtel gehen immer mehr zurück. Naturschützer befürchten, dass der See auf der Strecke bleibt. Eine nachhaltige Erholungsnutzung muss daher auch das EU-Vogelschutzgebiet und das ausgedehnte Stadtgebiet von Schwerin einbeziehen.

Lebendiger See des Jahres 2015

Am Weltwassertag, dem 22. März 2015, ernennt der GNF den Schweriner See zum „Lebendigen See des Jahres“. Mit dieser Auszeichnung wird auf Gewässer als wertvolle Ökosysteme und einzigartige Naturschätze aufmerksam gemacht.

 

Global Nature Fund

GLS-Bank Bochum

IBAN: DE 53 4306 0967 8040 4160 00

BIC: GENODEM1GLS

Spendenzweck: Schweriner See

 

Der GNF ist eine gemeinnützige Stiftung. Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Global Nature Fund (GNF)

Manuela Uhde

Leiterin Marketing, Finanzen und Verwaltung

Fritz-Reichle-Ring 4

78315 Radolfzell, Deutschland

Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 85

Fax: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 88

E-Mail: uhde@globalnature.org

Website: www.globalnature.org

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

 
 Schweriner See und Schloss

© Reinhold Einsiedler - Fotolia.com

 Schilfbereiche im Schweriner See
 Wegerich-Scheckenfalter

Foto H. Behr

 Fischotter

© Alexander von Düren - Fotolia.com

 Gelege im Schilf
 Kanufahrer auf dem Schweriner See
 Schweriner Schloss, Insel und See

© Wikimedia Harald Hoyer

 
 

Der Schweriner See

 

Entstehung:
Geologie:


Größe:
Tiefe:
Einzugsgebiet:

während der letzten Eiszeit
Moränenlandschaft mit vielen Halbinseln und Inseln (Kaninchenwerder)
61,54 km² (bis 6 km breit, 24,8 km lang)
von 12 bis 52 m
414 km²
Stör und Elde entwässern den See.
Ein Kanal führt nach Wismar zur Ostsee.

 

Seit 2011 ist der Schweriner See Mitglied im Netzwerk „Lebendige Seen Deutschland“ des Global Nature Fund.