Ein See im Wandel: Crivitzer See ist „Lebendiger See des Jahres 2024"
 
 
 

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Ein See im Wandel: Crivitzer See ist „Lebendiger See des Jahres 2024"

Presseeinladung des Global Nature Fund (GNF) und BUND Mecklenburg-Vorpommern

© K. Feist
Der Global Nature Fund (GNF) und das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland (NLSD) laden zur Auszeichnungsveranstaltung des Crivitzer Sees zum „Lebendigen See des Jahres" 2024 ein.
 
Die Titelverleihung findet am Freitag, den 21.06.2024 um 11:45 Uhr im Gymnasium Am Sonnenberg in Crivitz statt. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die Arbeit vor Ort, um eine Wiederherstellung des Lebensraums See zu ermöglichen.
 
Unter der Wasseroberfläche des Crivitzer Sees verbirgt sich ein Stück deutsche Geschichte: Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden Zeitzeugenberichten zufolge Waffen, Sprengkörper verschiedener Art, wahrscheinlich ganze Fahrzeuge in dem aktuell 37 Hektar großen See versenkt - mit verheerenden Folgen für das Ökosystem. Die ungeklärt abgeleiteten Abwässer aus DDR-Zeiten verschlimmerten die Situation weiter. 

Bürgerinitiativen setzen sich seit Jahren für die Renaturierung des Sees ein, für dieses Jahr ist die Gründung des Vereins › ZU NEUEN UFERN ‹ geplant. Der Verein wird die Bürgerinitiativen vereinigen und die Planung des Renaturierungsprozesses sowie eines soziokulturellen Entwicklungskonzepts für den See und die Region übernehmen, mit aktiver Bürgerbeteiligung sowie der Beteiligung unterschiedlicher Fachleute.

Folgendes Programm ist für den Zeitraum von 11:45 bis 13:30 Uhr vorgesehen:
  • Willkommen des Gastgebers: Gymnasium am Sonnenberg Crivitz, Schulleitung 
  • Netzwerk Lebendige See Deutschland & Aktion Lebendiger See: Katja Weickmann, Global Nature Fund, Michael Bender, Grüne Liga
  • Grußwort: Max John, Botschafter des Team Deutschland-Achter (per Video)
  • Laudatio: Der lange Weg zum „Lebendigen See", Katja Feist, Initiatorin, Verein › ZU NEUEN UFERN ‹
  • Ehrenamtliches Engagement für unsere Seen: Corinna Cwielag, BUND Mecklenburg-Vorpommern
  • Lebendiger See 2024: Übergabe der Urkunden, Grußwort der Bürgermeisterin, Britta Brusch-Gamm und der Aktiven vor Ort
  • Ankündigung der Ausstellung „Lebendige Seen Deutschland" präsentiert vor Ort
Veranstaltungsort: Gymnasium Am Sonnenberg Crivitz, Am Sonnenberg 1, 19089 Crivitz
Im Anschluss an die Auszeichnung sind alle Gäste zu einem informellen Austausch bei Häppchen und Getränken eingeladen.
Wir freuen uns auf Sie!
 
Hintergrund
Der Global Nature Fund (GNF) und das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland (NLSD) ernennen jährlich am UN-Weltwassertag, dem 22. März, den „Lebendigen See des Jahres". Die Auszeichnung macht auf Seen und Feuchtgebiete als wertvolle Ökosysteme und einzigartige Naturschätze aufmerksam und stellt Errungenschaften zu deren Schutz heraus. Verbunden mit Aktivitäten rund ums Jahr trägt die Aktion zur Lösung von Problemen an Seen und in Feuchtgebieten bei. Unterstützt wird die Arbeit des Netzwerks Lebendige Seen Deutschland durch die Wilo-Foundation. Das Team Deutschland-Achter macht sich stark als Botschafter für das Netzwerk und seine Projekte.
 
 
Kontakt für Teilnahme an der Auszeichnung:
Katja Weickmann
Global Nature Fund (GNF)
Tel.: +49 (0) 030 24 00 867 341 
weickmann@globalnature.org
www.globalnature.org
 
Kontaktinformationen der Aktionspartner
BUND Mecklenburg-Vorpommern
Corinna Cwielag
Landesgeschäftsführerin
Telefon: +49 385 521 339 12 / 0178 5654700
E-Mail: corinna.cwielag@bund-mv.de 
Webseite: https://www.bund-mecklenburg-vorpommern.de/ 
 
Projekt › ZU NEUEN UFERN ‹
Katja Feist
Initiatorin
Telefon: 0163 7596011
E-Mail: k.feist@posteo.de
 
Sollten Sie keine weiteren Informationen über die Aktivitäten des Global Nature Fund wünschen, senden Sie bitte eine kurze Nachricht an communications@globalnature.org.
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Veranstaltungen

 

 

NRW.BANK.Seminar: Biodiversität im Unternehmen

Rechtliche Vorgaben (CSRD, CSDDD, EUDR) kennen & Maßnahmen umsetzen

07.11.2024, 9.00 - 13.00 Uhr

 

Link zur Anmeldung

 

 


 

 

 

European Conference"Biodiversity in Food Supply Chains"

"Ein Blick in die Zukunft: Möglichkeiten und Herausforderungen des Textile-to-Textile-Recyclings"

12. bis 13.11.2024

 

Link zur Anmeldung

 

 

 

 

 

 

 

Global Nature Fund gegen Extremismus

Unsere Demokratie ist in Gefahr

Die Unsicherheiten und Bedrohungen um uns herum nehmen zu und das politische Klima in Deutschland und Europa hat sich in dramatischer Weise verändert. Insbesondere die aktuellen, beängstigenden Entwicklungen in Deutschland der vergangenen Wochen erschrecken uns sehr.

 

Deshalb bezieht der GNF Stellung

Der Global Nature Fund (GNF) steht zu Demokratie, Meinungsfreiheit und Grundrechten für alle Menschen und setzt sich für eine freiheitlich weltoffene Gesellschaft ein. Wir lehnen jede Form extremistischer Ideologien als Vorwand für Hass, Ausgrenzung, Intoleranz, Rassismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt kategorisch ab.

In Deutschland und Europa schüren rechtsextreme Gruppen zunehmend und gezielt Ängste – Angst vor Fremden, Veränderungen oder Armut – und hetzen Menschen und gesellschaftliche Gruppen gegeneinander auf. Dagegen müssen wir aktiv werden und uns diesem Angriff auf Demokratie und gesellschaftliche Grundwerte entschlossen und solidarisch entgegenstellen.

Auch das primäre Ziel des GNF - Schutz von Umwelt und Natur und eine nachhaltige Entwicklung und der Bewahrung der Lebensgrundlagen für die Menschen - benötigt klare politische Forderungen und Positionen. Die aktuellen komplexen Krisen, wie Kriege, Klima- und Umweltprobleme und andere Naturkatastrophen, sind nur in einem freiheitlichen, demokratischen gesellschaftlichen Umfeld lösbar.

 

Jetzt handeln

Auch in Deutschland sind die Grundwerte unserer Gesellschaft bedroht. Im Jahr 2024 stehen verschiedene Kommunal-, Landtags- und Europawahlen an. Jetzt sind wir alle gefragt. Alle Menschen, denen Friede, Demokratie, Gerechtigkeit, Toleranz, Selbstbestimmung und Menschenrechte wichtig sind, müssen jetzt handeln und alle demokratischen Instrumente nutzen. Gegen Rassismus, Antisemitismus und jede andere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit! Für uns und zukünftige Generationen. (GNF, 02.02.2024)