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Climate Change and Governance – Managing Impacts on Lakes

 

8. Living Lakes-Konferenz

 

Eine neue Studie des renommierten Tyndall Centre für Klimawandelforschung über die Einflüsse des Klimawandels auf die "Lebendigen Seen" wurde auf der 8. internationalen Living Lakes-Konferenz im englischen Norwich vorgestellt. An der Veranstaltung nahmen über 130 Klima- und Wasserschutzexperten teil. Ziel war es effektive Maßnahmen zum Schutz von Seen und Süßwasserreserven zu entwickeln.

 
 

Die Veranstaltung wurde von den Living Lakes-Partnerorganisationen Broads Authority und BTCV (British Trust for Conservation Volunteers) in Kooperation mit dem GNF organisiert. Die 8. Living Lakes-Konferenz "Climate Change and Governance – Managing Impacts on Lakes" fand vom 7. bis 12. September 2003 an der Universität von East Anglia im britischen Norwich statt. Auswirkungen des Klimawandels und Maßnahmen zum Klimaschutz in Seenregionen waren der Konferenzschwerpunkt.

 
 

Eine durchschnittliche Erhöhung der Temperaturen von 4,6 Grad und weniger Regen in den Sommermonaten prognostiziert die Studie für den Bodensee, Deutschlands größten und Zentraleuropas zweitgrößten See. Folgen sind steigende Wassertemperaturen und niedrige Wasserstände. Diese Veränderungen werden großen Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt des artenreichen Sees haben.

 
 

Der extrem heiße und trockene Sommer in diesem Jahr hat gezeigt, was zukünftig häufiger eintreten könnte: Starkes Algenwachstum und großflächiges Fischsterben bedrohen den Bodensee. Auch die Schifffahrt war durch niedrige Wasserstände teilweise nicht möglich. Stinkende Algenteppiche haben Touristen verärgert und das Baden unmöglich gemacht.

 
 

Darüber hinaus wurde eine Studie über „Governance" von Schutzgebieten, das zweite Konferenzthema, auf der 8. Living Lakes-Konferenz präsentiert. Die Studie beinhaltet einen Überblick über „Governance"-Modelle und Strukturen an Living Lakes-Seen sowie einen innovativen Ansatz zur Einbindung von NGOs, Unternehmen und anderer Partnerschaften.

 
 
Hier können Sie die Dokumenation der 8. Living Lakes-Konferenz in englischer und deutscher Sprache herunterladen:
 
 

Die beiden Studien über Klimawandel und Governance in englischer Sprache sind hier zum Herunterladen erhältlich:

 
 
 
 

Das Living Lakes-Netzwerk besteht nun aus 35 Organisationen von 28 Seenregionen

 

Der Viktoriasee in Ostafrika, der Poyang-See in China, die Seen Peipsi und Võrtsjärv in Estland - Russland und der Chapala-See in Mexiko sind die neuen Mitglieder des internationalen Seennetzwerkes Living Lakes. Der Titicaca-See in Bolivien - Peru, repräsentiert durch die bolivianische Organisation TROPICO sowie der Plattensee in Ungarn, der durch den Verband Bürgerlicher Organisationen des Plattensees in Zusammenarbeit mit der Agentur zur Entwicklungskoordination am Plattensee vertreten wird, wurden als Kandidaten aufgenommen.

 
 
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