Nachhaltigkeit beim Anbau von Naturkautschuk

 

Naturkautschuk ist ein wichtiger Rohstoff für die Industrie in Deutschland. Über die ökologischen und sozialen Folgewirkungen des Anbaus ist wenig bekannt, obwohl Kautschukplantagen wie Palmölanbau zur Rodung von Tropenwäldern beitragen. Ziel des Projekts ist es daher, vor allem Reifen- und Automobilhersteller, aber auch andere Hersteller von Gummiwaren und große Importeure zu sensibilisieren und Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten können.

Projektziel

Oberstes Ziel des Projektes ist es, die Aufmerksamkeit für die Auswirkungen der Kautschukherstellung bei Abnehmern in Deutschland (vor allem der Reifen- und Automobilhersteller, aber auch anderer Hersteller von Gummiwaren und großer Importeure) zu erhöhen und Wege aufzuzeigen, wie sie ihre Wertschöpfungskette nachhaltiger gestalten können.

  • Systematische Erfassung und Verbreitung der Unternehmens- und Branchenansätze und Nachhaltigkeitsperformance im Bereich Naturkautschuk;
  • Überprüfung und Bewertung von Standards und Richtlinien bei den existierenden Ansätzen auf ihre ökologischen und sozialen Kriterien
  • Formulierung von Handlungsempfehlungen für ein nachhaltiges Supply Chain Management für Naturkautschuk unter Bezugnahme von Lessons learned aus vergleichbaren Multistakeholder-Prozessen und Best practice Beispielen;
  • Verbraucherinformation über Nachhaltigkeitsdefizite von Naturkautschuk-Produkten.

 

Einzubeziehende Erfahrungen und Ergebnisse:

  • Forschungsprojekte über die Wirksamkeit von Agroforstsystemen

  • Einzelprojekte von Reifenherstellern

  • Erkenntnisse von Standard setzenden Organisationen bei der Umsetzung von mehr Nachhaltigkeit in anderen Produkten.

Zielgruppen

  • Verbände und Unternehmen:
    Reifenhersteller, Automobilhersteller, Kautschukverbände, Umweltverbände
    Unternehmen, bei denen erwartet wird, dass die Endkundinnen und -kunden sensibler auf entsprechende Erkenntnisse reagieren (z.B. Fahrradreifen), Drogeriemärkte und Heimwerkermärkte; Importeure
  • Öffentlichkeit:
    Endkonsumentinnen und -konsumenten,
    Verbraucherzentralen und -medien, Vereine im Automobilsektor,
    NRO und WissenschaftlerInnen in Deutschland zu den Themen Regenwaldschutz, Agroforstsysteme und soziale Aspekte wie Arbeits- und Menschenrechte.

Kontakt

Martin Haustermann

Global Nature Fund – Büro Bonn

Tel.: +49 228 1848694 13

E-Mail: haustermann@globalnature.org

Projektpartner:

 Südwind e.V.

Förderer:

 
 

Offizieller Projekttitel:

 

 

Projektzeitraum:

 

Land:

 

Projektpartner:

 

Förderer:

Nachhaltigkeit beim Anbau von Naturkautschuk: Ansatzpunkte für deutsche Unternehmen

 

Mai 2017 - März 2019

 

Deutschland

 

Südwind e.V.

 

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Umweltbundesamt (UBA)