Bürgerinnen und Bürger für die Energiewende

Citizens for Energy Transition (C4ET): Educating citizens on the energy transition, improving practices and multiplying efforts

 

Hintergrund

In einer Zeit des stetigen und deutlichen Anstiegs der Energienachfrage und der unvermeidlichen Erschöpfung der fossilen Energieträger, sollte die Umsetzung von Energieeinsparungen und Effizienzmaßnahmen zusammen mit der Nutzung erneuerbarer Energien Priorität haben, um möglichst wenig negative Auswirkungen auf das Klima zu erzeugen. Die Bürger müssen in den Mittelpunkt der Debatte gestellt und zu Akteuren des Wandels werden. Auch wenn ihre Beteiligung stark von Land zu Land variiert, ist die Rolle der Bürger in der Energiewende in Europa wichtig, um die Ziele der Europäischen Kommission für das Jahr 2020 zu erfüllen: Reduktion der Treibhausgasemissionen um 20 %; 20 % der Energie aus erneuerbaren Energiequellen und Steigerung der Energieeffizienz um 20 %.

 

Die Frage der Energiewende wird oft aus einer technischen oder sektoralen Perspektive betrachtet, obwohl Energie ein Querschnittsthema ist, das mit Hilfe eines ganzheitlichen und systemischen Ansatzes angegangen werden muss. Innerhalb des Projektes soll ein hochwertiger pädagogischer Ansatz entwickelt werden, der die systemischen Aspekte der Energiefrage adressiert. Letztendlich sollen erwachsene Bürger eine direkte Verbindung zwischen den globalen Herausforderungen der Energiewende und ihrem täglichen Leben herstellen, um ihren Lebensstil und ihre Verbraucherentscheidungen entsprechend anzupassen.

 

Bei der Umsetzung dieser Bildungsaktivitäten zur Energiewende werden zivilgesellschaftliche Organisationen und andere Akteure, die mit Bürgern arbeiten, in der Regel mit Hürden konfrontiert, während die Zahl der zu sensibilisierenden und zu schulenden Bürgerinnen und Bürger sehr groß ist. Es besteht daher die  Chance, ein europäisches Projekt zu starten, um die Handlungsmöglichkeiten der Organisationen zu diesem speziellen Thema zu verbessern. Ein länderübergreifender Ansatz berücksichtigt bewährte Methoden und Wissen aus verschiedenen Ländern, die unter den Partnerorganisationen und innerhalb ihrer Netzwerke geteilt werden.

 

Ziele und Aktivitäten

Das Projekt zielt auf die Verbesserung und Erweiterung des Angebots an hochwertigen Lernmöglichkeiten für Erwachsene über die Herausforderungen und Maßnahmen im Rahmen der Energiewende hin. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein komplettes und ganzheitliches Angebot an Bildungsmaßnahmen und -werkzeugen zur Energiewende für die Bürger entwickelt werden.

 

Erfolgsrezepte und bereits umgesetzte Methoden in den verschiedenen europäischen Projektländern werden identifiziert und mit Hilfe verschiedener Experten, Akteure und zivilgesellschaftlicher Organisationen, die sich mit dem Thema Energie auseinandersetzen, werden Ausbildungsmethoden und -materialien entwickelt und verbessert, um das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger gegenüber der Energiewende zu steigern. Auf verschiedenen Veranstaltungen werden diese Materialien verbreitet.

 

Die Projektaktivitäten werden auch ein Netzwerk für Akteure, die in der Aufklärung der Bürger über die Energiewende tätig sind, schaffen und ihre Fähigkeiten verbessern.

“Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“

Kontakt

Udo Gattenlöhner

Global Nature Fund - Büro Radolfzell

Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 80

E-Mail: gattenloehner@globalnature.org

 

Katja Weickmann

Global Nature Fund - Büro Berlin

Tel.: +49 - (0) 30 - 2400 867 341

E-Mail: weickmann@globalnature.org

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 Photo: Global Nature Fund (GNF)

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Förderer:

 Erasmus+ Programm der Europäischen Union
 
 

Projektzeitraum:

 

Projektländer: 

 

Förderer:

 

Projektpartner:

 

 

1. September 2015 - 31. August 2018


Frankreich, Deutschland, Belgien, Kroatien, Italien, Ungarn


Europäische Union im Rahmens des Erasmus+ Programmes


Energies 2050, Frankreich;
Global Nature Fund (GNF), Deutschland;
Le Centre Urbain – Stadswinkel, Belgien;
Molise verso il 2000 scrl, Italien;
Trebag Vagyon – Es Projektmenedzser KFT, Ungarn;
Drustvo Za Oblikovanje Odrzivog Razvoja, Kroatien