20 Jahre Global Nature Fund & Living Lakes-Netzwerk

1998 - 2018: Meilensteine und Highlights

 
 Vom Bodensee in die Welt
 Ein gefährliches Terrain: der St. Lucia See in Südafrika.
 

1998  

 

Am 29. April wird der Global Nature Fund (GNF) als gemeinnützige Stiftung anerkannt.

 

Am 11. Juni folgt die offizielle Gründung des Netzwerkes „Living Lakes / Lebendige Seen“ in Los Angeles durch den GNF mit dem Ziel des weltweiten Schutzes von Lebensräumen und Trinkwasserressourcen an Seen und Feuchtgebieten.

1999  

 

Der GNF übernimmt die Koordination und Organisation des Living Lakes-Netzwerkes. Es finden zwei internationale Living Lakes-Konferenzen, am Bodensee und am Mono Lake (USA), statt.

2000

 

Der GNF stellt auf der Weltausstellung EXPO in Hannover ein Solarboot für den Einsatz erneuerbarer Energien im Tourismussektor vor.


Der St. Lucia Wetlands Park erhält den Status UNESCO-Welterbe.


Die 5. Living Lakes-Konferenz findet am Biwasee in Japan statt.

2001

 

Die 6. Living Lakes-Konferenz findet am Baikalsee in Russland statt.

 

Start des dreijährigen Projektes „Living Lakes: Nachhaltiges Management von Feuchtgebieten und Flachwasserseen“ im Rahmen des EU LIFE-Programms.

2002

 

Die 7. Living Lakes-Konferenz findet am St. Lucia See in Südafrika im Vorfeld des UN-Umweltgipfels statt.

 Gruppenfoto während der 3. Living Lakes-Konferenz am Mono Lake
 EXPO 2000 -Gerhard Thielcke und
 Ökologisches Kochen am Biwasee
 Klaus Töpfer als Redner bei der 7. Living Lakes-Konferenz

GNF Newsletter 1/2018 -

Jubiläumsausgabe 20 Jahre GNF & Living Lakes

 
 Summer Camp in La Nava, Spanien
 Nestos Lakes, Griechenland
 Gruppenfoto am Bodensee im Rahmen des EU Life Projektes
 

2003 

 

Zum ersten Mal finden die „Nature Summer Camps“ statt.


Die 8. Living Lakes-Konferenz findet in den Broads in Großbritannien statt. Hierbei wird der Bericht zur Klimaentwicklung und deren Auswirkungen auf Seen- und Feuchtgebiete durch das Tyndall-Center vorgestellt.

2004

 

Die erste Ernennung „Bedrohter See des Jahres“ fällt auf den Chapala-See in Mexiko.


Die 9. Living Lakes-Konferenz findet in den Columbia River Wetlands in Kanada statt.

2005

 

Bedrohter See des Jahres wird der Viktoria-See in Ostafrika.


Start des Projektes „Solarenergie für Fischerfamilien“ am Viktoria-See.


Die 10. Living Lakes-Konferenz an der Laguna de Bay auf den Philippinen widmet sich dem Thema „Schutz dicht besiedelter Seenregionen“.


Die Columbia River Wetlands in Kanada erhalten den Ramsar-Schutzstatus.


Der GNF erhält zum ersten Mal die UN-Auszeichnung zur „Dekade für Bildung und nachhaltige Entwicklung“.


Start der Zusammenarbeit mit Sika AG.

2006

 

Bedrohter See des Jahres ist das Tote Meer im Nahen Osten.


Start des dreijährigen Post Tsunami-Projekts in Sri Lanka mit dem Aufbau von Baumschulen und der Wiederaufforstung von Mangroven.


Die Laguna Atotonilco in Mexiko erhält den Ramsar-Schutzstatus.


Start des Living Lakes-Netzwerkes Osteuropa (DBU-Projekt).


Die 11. Living Lakes-Konferenz findet am Poyang-See in China statt.

2007

 

Der GNF tritt der Klima-Allianz Deutschland bei.


Bedrohter See des Jahres wird das Pantanal-Feuchtgebiet in Südamerika.


Start des Living Lakes-Netzwerkes Italien.


GNF erhält zum zweiten Mal die UN-Auszeichnung zur „Dekade für Bildung und nachhaltige Entwicklung“.


Start des Projektes „Trees for Life“ in Südafrika zur Aufforstung und Armutsbekämpfung.


Das Living Lakes-Netzwerk umfasst 50 Mitglieder.

 
 Living Lakes-Konferenz in Kanada
 Laguna Fúquene in Kolumbien
 Erste afrikanische Regionalkonferenz 2005
 

2008

 

Bedrohter See des Jahres ist das Mahakam-Feuchtgebiet in Indonesien.


Der Tengis-See in Kasachstan wird UNESCO-Weltnaturerbe.


Mit der Kampagne „Wirtschaft und Biodiversität“ sollen Unternehmen zu mehr Nachhaltigkeit bewegt werden.


Im September wird das 10-jährige Bestehen des Living Lakes-Netzwerkes bei der 12. LL-Konferenz in Italien gefeiert.

2009

 

Im Januar startet das Living Lakes-Netzwerk Ostafrika.


Bedrohter See des Jahres ist der Atitlán-See in Guatemala.


Der mexikanische Chapala-See wird zum Ramsar-Schutzgebiet erklärt.


Start des Living Lakes-Netzwerkes Deutschland erfolgt im September.

2010

 

Am 1. Januar 2010 startet die Europäische "Business & Biodiversity" Kampagne.


Bedrohter See des Jahres ist der Pulicat See in Indien.


13. Living Lakes-Konferenz „Management von Seen und Feuchtgebieten - Herausforderungen in einer sich verändernden Welt“, Mexiko.


Start Netzwerk Living Lakes Canada (LLNC).

2011

 

Bedrohter See ist die Laguna de Fúquene in Kolumbien.


Erster „Lebendiger See des Jahres“ ist der Plauer See, Mecklenburg-Vorpommern.


Das Living Lakes-Netzwerk wird zum UN Dekade-Projekt für die Jahre 2012/2013 ausgezeichnet.


Marion Hammerl, Präsidentin des Global Nature Fund, erhält den Spezialpreis Internationale Presse Trophée de femmes 2011 der Umweltstiftung Fondation Yves Rocher in Paris.

2012

 

Bedrohter See ist der Titicaca See in Bolivien und Peru.


Lebendiger See ist der Stechlinsee, Brandenburg.


Marion Hammerl erhält den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland im Schloss Bellevue.


Living Lakes-Netzwerk wird als "Eine von den zehn besten Ideen für den Naturschutz" in Spanien ausgezeichnet.


Das Living Lakes-Netzwerk ist auf 102 Mitglieder angewachsen.

 Gründung des Netzwerkes Lebendige Seen Deutschland, 2009
 Gruppenfoto der 12. Living Lakes-Konferenz in Italien.
 Europäische Business and Biodiversity Kampagne
 Marion Hammerl während der 13. Living Lakes-Konferenz in Mexiko.
 Dorfgemeinschaft vor Brunnen in Nimbo, Elfenbeinküste
 Umweltbewusstsein schulen in einer Baumschule in Indien
 Marion Hammerl erhält das Bundesverdienstkreuz

© Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 
 Grundwasser-Brunnen in der Elfenbeinküste
 Artenvielfalt im Weinbau
 Energie-effiziente Lehmöfen werden in Burundi hergestellt und sparen Holz und Kosten ein.
 

2013

 

Bedrohter See ist der Winnipeg See, Kanada.

 

Lebendiger See ist der Mindelsee, Baden-Württemberg.

 

Living Lakes-Netzwerk – Einer der drei Finalisten der Kategorie I “Best Water Management Practices” im Rahmen der UN-Wasserdekade “Water for Life” Best Practice Programme.

 

Das Living Lakes-Netzwerk wird zum fünften Mal in Folge zum UN Dekade-Projekt für das Jahr 2014 nominiert. Zusätzlich wird das Netzwerk Living Lakes als offizielle Maßnahme der Weltdekade durch das Nationalkomitee der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.

 

Beitritt des GNF in die International Union for Conservation of Nature (IUCN).

2014

 

Bedrohter See sind die Sieben Kraterseen (Sampaloc) bei der Stadt San Pablo, Philippinen.

 

Lebendiger See ist der Chiemsee, Bayern.


Okavango Delta in Botswana wird als 1.000. UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet.


14. Living Lakes-Konferenz „Lakes in densely populated regions - Balance between people and nature” in Nanchang, China


GNF tritt Fairtrade Deutschland / TransFair e.V. – Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt bei.

2015

 

Bedrohter See ist der Hovsgol See, Mongolei.


Lebendiger See ist der Schweriner See, Mecklenburg-Vorpommern.


Die Projektregion des GNF Somkhanda Game Reserve in Südafrika wurde als eines der grünsten Urlaubsziele ausgezeichnet, ebenso die Living Lakes-Partnerregionen Mono Lake, Okavango Delta, Madampe Lake Region, Lake Võrtsjärv und Lake District Nationalpark.


Die Grünfilter-Anlage in der Gemeinde San Miguel de Sema (Kolumbien) wird mit dem ersten Preis der XII. Planeta Azul Awards ausgezeichnet.


In Anerkennung für ihre Bemühungen, die Wiederherstellung des Unteren Jordan voranzubringen, ist EcoPeace einer von drei Finalisten des Thiess International River Prize.


Das Projekt „Naturnahe Gestaltung von Firmengeländen“ wird als Projekt der Woche im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 - 2020 ausgezeichnet.


Das Projekt „Biodiversität auf Campingplätzen in Deutschland“ wird als Projekt der Woche im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011 - 2020 ausgezeichnet.

2016

 

Bedrohter See ist der Tonle Sap See, Kambodscha.


Lebendiger See ist der Bodensee, Baden-Württemberg.


Übergabe der UN-Dekade-Auszeichnung an das Projekt "Netzwerk Lebendige Seen Deutschland" im Rahmen der Naturschutztage in Radolfzell durch den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Winfried Kretschmann.


Start des Projektes „Biodiversitätskriterien in Standards und Labels der Lebensmittelbranche


ECOVIN erhält Auszeichnung als Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt für das gemeinsame Engagement für mehr Artenvielfalt im ökologischen Weinbau von Bodensee-Stiftung, Global Nature Fund und ECOVIN.


Der GNF ist im Permakultur-Beirat vertreten.

2017

 

Bedrohter See: Tanganjikasee, Burundi, Demokratische Republik Kongo, Sambia und Tansania

 

Lebendiger See: Steinhuder Meer, Niedersachsen

 

Das GNF-Projekt „Bekämpfung der Entwaldung durch das Anpflanzen von Bäumen und die Einführung verbesserter Kochstellen in Burundi“ ist nationaler Gewinner des Energy Globe Award Burundi.

 

Das GNF-Projekt „Grünfilter – Innovative und kostengünstige Anlagen zur Abwasserbehandlung“ ist nationaler Gewinner des Energy Globe Award Kolumbien.

 

Der Totasee in Kolumbien wird als eine der 2017 Sustainable Destinations Top 100 ausgezeichnet.

2018

 

Bedrohter See: Madampe See und Bolgoda See, Sri Lanka

 

Lebendiger See: Oberschwäbische Seen, Baden-Württemberg

 
 Intakte Mangrovenwälder sind für das Klima und zum Schutz der Küsten von immenser Bedeutung.
 Der grenzüberschreitende Schutz von Nashörnern wird in Afrika mit Partnern umgesetzt.
 Permakultur wird auf etlichen Anbauflächen verwirklicht.