Hilfe für den Hovsgol See – die Naturperle der Mongolei ist bedroht!

 

Ein GNF-Projekt zur Entwicklung und Stärkung eines nachhaltigen Tourismus im mongolischen Hovsgol See Nationalpark

 
 

Wir benötigen noch 25 % der gesamten Projektkosten, das sind über 100.000 Euro.

 

Sie können uns helfen, zum Beispiel mit:

  • 30 € für Schulungs- und Informationsmaterial
  • 60 € für Hinweisschilder und Besucherlenkung
  • 120 € anteilig für Ausrüstung wie GPS und Funkgeräte

 

Jede Spende – egal welcher Betrag – ist willkommen und hilft. Bitte spenden Sie!

 
 
 

Naturperle der Mongolei

Die Mongolei bietet noch weite Naturlandschaften. Tundra und Steppen, alpine und boreale Wälder kommen hier vor. Die blaue Perle der Mongolei – der faszinierende Hovsgol – liegt 1.645 m hoch, ist 135 Kilometer lang und hat eine Fläche von 1,2 Mio. Hektar. Er ist einer der ältesten und saubersten Seen der Welt. Die Tier- und Pflanzenwelt ist legendär. Neben Braunbär und Wolf, Elch und Rentier lebt in den Bergen noch das vom Aussterben bedrohte Argali Riesenwildschaf.

 

Bedrohlicher Fortschritt

Um den Tourismus anzukurbeln werden jetzt Straßen, ein Regionalflughafen und ein neuer Grenzübergang zu Russland gebaut. Die negativen Auswirkungen sind wilde Camps, Müllberge und ungeklärte Abwässer. Zunehmend belasten nicht gelenkte Besuchergruppen und deren Nachfrage nach touristischen Angeboten die sensible Natur.

 

Tourismus versus Natur?

Die 20 Ranger des Nationalparks kämpfen auf verlorenem Posten. Neben der Artenvielfalt ist auch die traditionelle Lebensweise der Nomaden bedroht. Die großen, ungestörten Weideflächen für ihre Rentiere und Yaks schrumpfen. Durch Bautätigkeit und Abwässer wird der heilige Hovsgol See verschmutzt. Die Verschlammung der Flüsse führt zur Trübung des klaren Sees.

 

Nachhaltiges Parkmanagement

Die Park-Ranger werden im Projekt mit GPS-Satellitengeräten und Motorrädern ausgestattet. So können sie die Touristengruppen besser überwachen und wichtige Naturkennwerte erfassen. Die Unterkünfte werden gemäß Ökotourismusstandards verbessert. Ein traditionelles System von Pferdestationen und Wegen (Morin Ortoo) wird etabliert. Damit schützen wir die natürlichen Ressourcen und die lokale Bevölkerung profitiert ebenfalls davon.

Argali Riesenwildschaf (Ovis ammon)

Die Wildschafe beeindrucken durch ihre spiralförmigen Hörner. Die Böcke leben außerhalb der Brunft getrennt von der Herde. Erfahrene Weibchen führen die bis zu 100 Individuen starke Herde an. Ehemals in ganz Asien verbreitet, gibt es heute weltweit nur noch 80.000 Tiere. Durch Trophäenjagd und Konkurrenz mit Haustierherden sind sie fast überall verschwunden.

 

Global Nature Fund (GNF)

Manuela Uhde

Leiterin Marketing, Finanzen und Verwaltung

Fritz-Reichle-Ring 4

78315 Radolfzell, Deutschland

Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 85

Fax: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 88

E-Mail: uhde@globalnature.org

Website: www.globalnature.org

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

 
 Faszinierende Landschaft am Hovsgol See
 Eingebettet in eine abwechslungsreiche Landschaft liegt der Hovsgol See.
 Mongolischer Reiter
 Solaranlagen in einer Siedlung
 Jurten als Unterkünfte für Touristen am Ufer des Hovgol Sees
 Edelweiß
 Argali Riesenwildschaf

© Sergejs Ivanovs / Fotolia.com

 Ufer des Hovsgol Sees
 Ranger im Nationalpark
 Die nächsten Generationen profitieren von dem nachhaltigen Parkmanagement.