Der Tonle Sap ist „Bedrohter See des Jahres 2016“

 

Der größte Süßwassersee Südostasiens liegt in Kambodscha und ist durch Klimawandel, Abholzungen und Staudämme bedroht.

 
 

Eine Zukunft für den Tonle Sap See!

Gemeinsam mit dem Fisheries Action Coalition Team (FACT) unterstützen wir am Tonle Sap See:

  • Baumschulen und die Wiederaufforstung der Auwälder
  • Nachhaltige Fischzucht und Abfallmanagement
  • Angebote für Ökotourismus und Umweltbildung

 

Helfen Sie uns, diesen einzigartigen See zu retten – mit Ihrer Spende.

 

Als Living Lakes-Pate unterstützen Sie unsere Projekte dauerhaft.

Naturwunder Kambodschas

So faszinierend wie das antike Angkor Wat ist auch der nur 20 km entfernt liegende Tonle Sap See. Zwischen Trocken- und Regenzeiten schwankt seine Fläche von 2.500 bis 16.000 Quadratkilometern. Das riesige Überflutungsgebiet bildet ein artenreiches Ökosystem. Alleine 150 Fischarten, unzählige Wasservögel und die einzigartige Fischkatze leben hier.

 

Ein Paradies wird zerstört

Der Klimawandel wirkt sich auf die gesamte Region am Unteren Mekong aus und macht sich durch Stürme und lange Dürreperioden bemerkbar. So sinkt der Wasserpegel stetig und die wertvollen Feuchtgebiete trocknen aus. Die Abholzung von Auwäldern und der Bau von Staudämmen wirken sich ebenfalls negativ auf den See aus. Die Menschen erkennen, dass Abfälle und Abwässer im See sie und die Natur krank machen.

 

Ein See und seine Bewohner leiden

Durch ungereinigte Abwässer und den sinkenden Wasserstand leidet die Wasserqualität und es kommt immer wieder zu Fischsterben. Mensch und Tier wird die Nahrungsgrundlage entzogen. Auch der Reisanbau an den Ufern belastet den See durch den Einsatz von Kunstdüngern und Pestiziden.

 

Nachhaltige Methoden einführen

Um die fortschreitende Überfischung zu verhindern, werden Aquakulturen angelegt. Diese liefern pro Saison bis zu einer halben Tonne Fisch zur Eigenversorgung und regionalen Vermarktung. Auch gegen die Wasserverschmutzung und für die Abfallentsorgung muss etwas getan werden. Durch Umweltbildungsprojekte werden die Fischerfamilien dafür sensibilisiert.

 

Existenzen sichern

Alternative Verdienstmöglichkeiten, zum Beispiel im Ökotourismus, eröffnen neue Perspektiven. Schon 750 Fischer wurden zu Touristen-Bootsführern ausgebildet. Auch die regionale Vermarktung von eigenem Gemüse und handwerklichen Produkten wird gefördert. Baumschulen helfen bei der Wiederaufforstung der Auwälder.

Bedrohter See des Jahres 2016

Jedes Jahr am Welt-Feuchtgebietstag ernennt der GNF ein Feuchtgebiet oder einen schützenswerten See zum „Bedrohten See des Jahres“. 2016 ist dies der Tonle Sap See in Kambodscha aufgrund der aktuellen Gefährdung.

 

GLS-Bank Bochum

IBAN: DE 53 4306 0967 8040 4160 00

BIC: GENODEM1GLS

Spendenzweck: Tonle Sap See

 

Der GNF ist eine gemeinnützige Stiftung. Spenden sind steuerlich absetzbar.

  

Global Nature Fund (GNF)

Manuela Uhde

Leiterin Marketing, Finanzen und Verwaltung

Fritz-Reichle-Ring 4

78315 Radolfzell, Deutschland

Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 85

Fax: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 88

E-Mail: uhde@globalnature.org

Website: www.globalnature.org

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.

 
 Der Tonle Sap See bietet die wichtigste Lebensgrundlage für die Anwohner.
 Holz und Fisch sind begehrte Produkte, deren Zukunft von nachhaltiger Bewirtschaftung abhängt.
 Fisch ist der wichtigste Proteinlieferant der Bevölkerung.
 Fischer auf dem Tonle Sap See.
 Wohnhäuser am Ufer
 Den Tonle Sap See und seine Biodiversität für die nächsten Generationen bewahren.
 Fischer auf dem See