Lebendiger See des Jahres 2015: Schweriner See

 

Gefährdung

Sorge macht Naturschützern am Schweriner See der ungeklärte Rückgang des Schilfs. Insgesamt sind die Ufer nur mäßig beeinträchtigt, die größten Beeinträchtigungen gibt es in Schwerin. Das Einzugsgebiet des Schweriner Sees wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Hoher Düngereinsatz beeinträchtigt die natürlichen Prozesse im See erheblich, hier sind Lösungen erforderlich. Natur und Naherholung sind bisher gut vereinbar. Es gibt Angelplätze, Badestellen, Zeltplätze, in ausgewiesenen Zonen darf man Wasserski fahren. Der See ist ein beliebtes Segelrevier mit regelmäßigen Regatten. Für die touristische Entwicklung am See soll neue Infrastruktur für den Wassersport und sollen attraktive Siedlungsflächen am Seeufer geschaffen werden. Naturschützer befürchten durch zusätzliche Aktivitäten eine Gefährdung der bestehenden Balance zwischen den derzeitigen Nutzern des Sees (Wassersportler, Naturbeobachter, Fischer, Touristen).

 
 Schilfzonen sind nach wie vor in ihrem Bestand gefährdet.
 Nest mit Eiern im schützenden Schilfbestand