Living Lakes-Netzwerk Ostafrika

Das Netzwerk Living Lakes Ostafrika wurde im Januar 2009 ins Leben gerufen und wird vom Global Nature Fund koordiniert.

 

Hauptziel des multinationalen Netzwerkes ist die Ausarbeitung ganzheitlicher und interdisziplinärer Maßnahmen, die die Sauberkeit und Gesundheit ostafrikanischer Seen sicherstellen und eine nachhaltige Entwicklung aquatischer Ökosysteme sowie die lokale Bevölkerung unterstützen. Detaillierte Ziele sind: 

  • Einflussnahme auf Politik und Entscheidungsfindungen, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Informationen für eine nachhaltige Nutzung ostafrikanischer Seenressourcen und ein adäquates Seenmanagement.
  • Förderung von Netzwerken und Partnerschaften zwischen lokalen, nationalen und internationalen Anbietern von Ressourcen, um infrastrukturelle Kapazitäten zu verbessern, Forschung zu fördern und Best Practice-Modelle zu vermitteln.
  • Erhöhung der Kompetenzen der Mitglieder und anderer Interessierter in Bezug auf die Nutzung der Ressourcen der ostafrikanischen Living Lakes Partnerseen und nachhaltiges Management.
  • Förderung von Untersuchungen zur Bestandsaufnahme verschiedener nötiger Informationen an den ostafrikanischen Living Lakes-Seen, um eine nachhaltige Nutzung der Seen und ihrer Ressourcen zu ermöglichen.
  • Förderung des Konfliktlösungsprozesses zwischen den konkurrierenden Nutzern der Ressourcen an den Living-Lakes Seen in Ostafrika.

Bisher sind NGOs und kommunale Organisationen aus Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Burundi dem Living Lakes-Netzwerk Ostafrika beigetreten. Über 16 Seen wurden bereits gründlich untersucht; weitere Seen folgen. Die größte Herausforderung des Netzwerks ist vor allem die Vermittlung von Kompetenzen und Wissen an die Mitgliedsorganisationen. Dazu gehören das Wahrnehmen und Artikulieren grenzüberschreitender Wassermanagementthemen und nachhaltiger Nutzungsformen natürlichen Ressourcen und die Fähigkeit für angemessene politische Rahmenbedingungen einzutreten.

 

Bis zum Jahr 2011 wurden folgende Schwerpunkte des Living Lakes-Netzwerkes Ostafrika ausgemacht:

  • Politische Einflussnahme
  • Verbesserung der Kommunikationsstrategien
  • Verbreitung innovativer Lösungen durch Förderung von Best Practice-Modellen
  • Schulungen, Besuche unter ostafrikanischen NGOs, kommunalen Organisationen, dem Privatsektor, Schulen und anderen relevanten Akteuren

Gegenwärtig sind die nachfolgenden Seen Mitglieder im Living Lakes-Netzwerk Ostafrika:

 

Bogoriasee - Kenia

Bugesera Seenregion - Burundi

Bujagali Falls - Uganda

Bunyonyi-See - Uganda

Chalasee - Kenia

Ihemasee - Ruanda

Jipesee - Kenia, Tansania

Kanyabolisee - Kenia

Katwesee - Uganda

Kiwusee - Demokratische Republik Kongo (DRC), Ruanda

Kyogasee - Uganda

Mau-Wald - Kenia

Nabugabosee - Uganda

Naivashasee; Kenia

Ol Bolossat See; Kenia

Rwihindasee - Burundi

Shompole Feuchtgebiet - Kenia, Tansania

Tanganjikasee - Burundi, Demokratische Republik Kongo (DRC), Tansania, Sambia

Viktoriasee - Kenia, Uganda, Tansania

Wamalasee - Uganda

Förderer des Netzwerkes Ostafrika

Sika AG und Ursula Merz Stiftung

Präsentationen der Mitglieder des Ostafrika-Netzwerkes während des Workshops im Januar 2012.

 A child in Nakifuma
 Fisherboats in Kenya
 Stork
 Village in Uganda
 Sunrise at Lake Victoria
 

Koordination des Netzwerkes Ostafrika

 

Global Nature Fund (GNF)

Udo Gattenlöhner

E-Mail: info@globalnature.org

Websites: www.globalnature.org; www.globalnature.org/NetzwerkOstafrika