Rettung für die bedrohten Seen der Welt – Pflanzenkläranlagen gegen das Sterben südamerikanischer Seen

 

Für Europäer ist es selbstverständlich, dass Abwasser gereinigt dem Wasserkreislauf zugeführt wird. Doch in Südamerika sind wichtige Trinkwasserspeicher wie der Fúquene-See und der Titicaca-See durch ungeklärte Abwässer und giftige Einleitungen bedroht. Wir wollen helfen.

Abwasser als Problem

Das Problem war in den 1960er und 70er Jahren auch am Bodensee akut. Ungeklärte kommunale Abwässer und sogar giftige Einleitungen setzten dem See stark zu. Eine teure technische Lösung rettete damals das Ökosystem Bodensee und den Trinkwasserspeicher für 4,5 Millionen Menschen. Für die meisten Mitglieder im Living Lakes-Netzwerk bleibt dieser Rettungsweg jedoch ein Wunschtraum.

Kollaps der Trinkwasserspeicher?

Etliche südamerikanische Seen stehen vor dem Kollaps. 200.000 Menschen am Fúquene-See und zwei Millionen Menschen am Titicaca-See sind davon abhängig, dass ihre Seen gerettet werden. Massive Wasserentnahmen und ausbleibende Regenfälle senken die Wasserspiegel dramatisch. Ungereinigte Abwässer aus Landwirtschaft und Kommunen sowie eingeschleppte Wasserpflanzen überfrachten die Seen mit Nährstoffen. Die daraus resultierende Sauerstoffarmut führt dazu, dass Fische und Wasservögel sterben.

Pflanzenkläranlagen sind die Lösung

Reinigungsanlagen für Abwasser sollen helfen, die fortschreitende Zerstörung der Seen Südamerikas zu stoppen. Eine kostengünstige Lösung sind Pflanzenkläranlagen. Diese sogenannten Grünfilter benötigen keine Energie oder chemischen Zusätze. Sie arbeiten auf Basis von Schilf- und Rohrkolbenpflanzen und filtern häusliche Abwässer auf natürliche Weise. Die Wasserqualität wird dabei regelmäßig überwacht. In der 4.000-Einwohner-Stadt San Miguel de Sema in der kolumbianischen Region Boyacá installieren wir derzeit die erste Pilot-Grünfilteranlage Kolumbiens.

Ein Baustein im UN-Weltwasserjahr

Im internationalen Jahr der Wasserkooperation der Vereinten Nationen widmet sich der GNF im Rahmen seines Living Lakes-Netzwerks verstärkt dem Thema Trinkwasserschutz. So helfen wir in Afrika und Südamerika mit konkreten Wasserprojekten Mensch und Natur.

Abwasser klären – Trinkwasser schützen

Projekte zur Abwasserbehandlung wollen wir an noch mehr Seen verwirklichen. Dafür benötigen wir jedoch dringend Ihre Spenden. Bitte helfen Sie uns bei der Verwirklichung dieser wichtigen Wasser-Projekte!

  • Der Bau einer Grünfilteranlage in Südamerika kostet mindestens 25.000 Euro.

     

  • Für ständige Überwachung der Wasserqualität benötigen wir pro Anlage ca. 200 Euro im Monat.

     

  • Die Vorarbeiten wie Wassertests an neuen Standorten werden ca. 500 Euro kosten.

Jede Spende hilft – Machen Sie mit!

Helfen Sie uns bei der erfolgreichen Umsetzung dieses Projektes mit einer Spende oder werden Sie Pate für das Projekt „Grünfilter für Südamerika“.

 Fischerboot auf dem Fúquene-See in Kolumbien
 Schilfpflanzen und Begrenzungen eines Grünfilters
 Abfluss des gereinigten Wassers aus dem Grünfilter in einen Bach
 Die Bauarbeiten beginnen.
 Wasserlilien im Grünfilter
 

„Mit jedem verkauften eco!ogic-Reiniger der Firma Kärcher fließt ein Förderbetrag in die Grünfilter-Projekte. Doch die Finanzierung ist damit noch nicht gesichert. Wir brauchen weitere Verbündete für die lebenswichtigen Wasserprojekte in Südamerika!“, sagt Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer des GNF (rechts). 

Bankdaten

Global Nature Fund

GLS-Bank Bochum

IBAN: DE 53 4306 0967 8040 4160 00

BIC: GENODEM1GLS

Stichwort: Grünfilter für Südamerika

 

Der GNF ist eine gemeinnützige Stiftung. Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Global Nature Fund (GNF)

Fritz-Reichle-Ring 4

78315 Radolfzell, Deutschland

Tel.: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 85

Fax: +49 - (0) 77 32 - 99 95 - 88

E-Mail: uhde@globalnature.org

Website: www.globalnature.org

 

Für Ihre Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich.