Der wahre Wert der Natur für Unternehmen - Internationale Konferenz zu Naturkapital am 4. und 5. Oktober in Frankfurt

Der Global Nature Fund bringt in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission am 4. und 5. Oktober 2017 internationale Vorreiter und Einsteiger zum Thema Naturkapital in Frankfurt zusammen. Hugo Boss, Metro, Allianz und viele weitere Unternehmen bieten Einblicke in die unternehmerische Praxis der monetären Bewertung von Umweltwirkungen. Die Veranstaltungen stehen unter dem gemeinsamen Motto: „Unternehmen, Biodiversität und Naturkapital – Ziele, Risiken und Chancen".

Bonn, 21.08.2017: Auf internationaler Ebene zeigt sich ein zunehmender Trend zur unternehmerischen Bewertung von Umweltwirkungen, der in Wissenschaft und Wirtschaft intensiv vorangetrieben wird. Der Global Nature Fund bringt diese Diskussion am 5. Oktober nach Deutschland. Unternehmen verschiedener Größe wie Hugo Boss, Metro, Allianz und Eosta, ein internationaler Obst- und Gemüsegroßhändler, beleuchten in Vorträgen und Workshops verschiedene Ansätze, Instrumente und Innovationen im Bereich Naturkapital. Die vom Umweltbundesamt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderte Konferenz legt den Fokus auf praktikable Lösungen für Unternehmen aller Größenklassen und Branchen.
 
Unternehmen nutzen die monetäre Bewertung von Umweltwirkungen, um interne Entscheidungen zu stützen und sich nachhaltig im Wettbewerb zu positionieren. So erfassen bereits mehrere Unternehmen der Textilbranche die Auswirkungen verschiedener Anbautechniken von Baumwolle auf die Natur, um die Wertschöpfungskette nachhaltiger zu gestalten und Risiken aus der Rohstoffbeschaffung zu senken. Im Baugewerbe vergleicht beispielsweise der Baumaschinenhersteller TRACTO-TECHNIK die Umweltwirkung verschiedener Technologien für die Rohrverlegung, um öffentlichen Auftraggebern bisher unberücksichtigte, für die Gesellschaft aber wichtige, Beiträge zum Erhalt öffentlicher Güter wie Boden und Wasser aufzuzeigen.
 
EU Business @ Biodiversity Konferenz am 4. Oktober
Bereits am 4. Oktober veranstaltet die EU Business @ Biodiversity Platform ihre Jahreskonferenz ebenfalls in Frankfurt. Der Fokus liegt auf strategischen und methodischen Fragestellungen, denen sich Finanzdienstleister und Unternehmen gegenüber sehen, die ihre direkten Abhängigkeiten von Naturkapital, biologischer Vielfalt, natürlichen Ressourcen und Leistungen als Risiken und Chancen in die Entscheidungsfindung  einbeziehen. Verschiedene Unternehmen wie Credit Suisse, UPM Paper und Nestlé präsentieren, wie sie realistische Ziele setzen und diese verfolgen. Darüber hinaus werden die politischen Rahmenbedingungen mit Regierungsvertretern diskutiert.
Damit bündeln beide Konferenzen zentrale Fragestellungen der unternehmerischen Bewertung von Naturkapital und bieten eine einmalige Möglichkeit für Unternehmens-entscheider, Erfahrungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen.
 
Programm für beide Konferenzen:
www.business-biodiversity.eu/de/naturalkapital-konferenz
Anmeldung: www.business-biodiversity.eu/de/anmeldeformular
 
Hintergrund
Die Natur ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, doch in Zeiten der Globalisierung sind die direkten Abhängigkeiten von natürlichen Ressourcen und Leistungen häufig nicht mehr ersichtlich. Die ökonomische Bewertung von Naturkapital ist das zentrale Instrument, diesen Missstand zu beheben. In seiner Broschüre „Der Business Case für die Naturkapitalbewertung" beleuchtet der Global Nature Fund anhand internationaler Entwicklungen und Beispielen aus der Praxis die Chancen, die sich aus der Bewertung von Umweltwirkungen für Unternehmen ergeben. Die Broschüre steht hier zum Download bereit: www.business-biodiversity.eu/de/broschuere-naturkapitalbewertung
 
Kontakt:
Global Nature Fund (GNF) – Internationale Stiftung für Umwelt und Natur
Geschäftsstelle Bonn
Andrea Peiffer
Kaiser-Friedrich-Straße 11
53113 Bonn, Deutschland
Tel.: + 49 - (0) 228 - 184 86 94 - 12
E-Mail: peiffer@globalnature.org
Website: www.globalnature.org; www.business-biodiversity.eu/de
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