Wasser und Feuer im Pantanal-Feuchtgebiet
Immer wieder kommt es während der Trockenzeit (in der Regel zwischen August und Dezember) zu Bränden im Pantanal-Feuchtgebiet. In diesem Zeitraum kämpfen die Mitarbeiter von Ecotropica und ihre Kollegen aus angrenzenden Schutzgebieten um den Erhalt der einmaligen Natur und gegen das Feuer. Kaum sind die ersten Brände gelöscht, fängt es an anderen Stellen bereits wieder zu brennen an.
So arbeiteten die Ecotropica-Mitarbeiter ab November 2010 wieder einmal wochenlang für die Brandbekämpfung. Ersten Schätzungen nach waren bereits Anfang Dezember trotz des unermüdlichen Einsatzes mehr als 20.000 Hektar verbrannt. Zwar gelang es der Einsatzbrigade in Penha, einem der Schutzgebiete von Ecotropica südlich von Acurizal, die Ausbreitung der Brände in die Bergregionen zu verhindern.
Aber im Nationalpark am rechten Ufer des Cuiabá-Flusses und im Doroche, dem 30.000 Hektar großen, schwer zugänglichen Naturschutzgebiet von Ecotropica nord-östlich der Grenze des Pantanal Matogrossense Nationalparks, traten weitere Brände auf, die von der 30-köpfigen Mannschaft nur schwer zu löschen waren. Die Arbeitsbedingungen wurden durch die schlechte Zugänglichkeit und fehlende Wege in das Gebiet erschwert.
Nun hoffen die Mitarbeiter von Ecotropica auf die nahende Regenzeit: Die Regenfälle sind die besten „Komplizen“ in diesem Kampf und würden die Situation merklich entspannen.