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Trinkwasser für Afrika

 
 

Projektstart:

Projektländer:

Förderer:

Projektpartner:

 

seit August 2009

Kenia, Elfenbeinküste

TUI, Hannover 96 und Fan-Dachverband „Rote Kurve", TUIfly Marathon, Eichels Events

Pureflow, OSIENALA (Friends of Lake Victoria), eddr, Habitat for Humanity

 
 

Afrikas Probleme sind vielfältig: Krankheiten, Hungersnöte, Wassermangel, politische Unruhen und Korruption. Weltweit haben über 700 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Unzureichende Trinkwasserversorgung ist insbesondere in Entwicklungsländern wie Kenia die Hauptursache für viele Krankheiten und Todesfälle. Auch die Elfenbeinküste hat mit diesen Problemen zu kämpfen. Insbesondere sauberes Trinkwasser ist in vielen Regionen des Landes keine Selbstverständlichkeit und wasserverursachte Krankheiten wie Cholera und Diarrhöe sind weit verbreitet. Laut dem WHO / UNICEF Joint Monitoring Programme (JMP) für Wasser- und Abwasserversorgung hatten in 2008 nur 12 % aller Haushalte im ländlichen Raum Kenias einen Wasseranschluss, in der Elfenbeinküste waren es 14 %.

 

Mit der Aktion „Trinkwasser für Afrika“ wollen die Projektinitiatoren diesen Missstand lindern. Dazu haben Sie die Spendenaktionen beim TUIfly Marathon sowie die Aktion "Trinkbecher für Trinkwasser" ins Leben gerufen.

 
 

Installation von Trinkwasseranlagen in Kenia

Mit den Spendengeldern der Saison 2009/2010 sowie der Saison 2010/2011 aus der Aktion „Trinkwasser für Afrika“ konnten bereits sechs Wasserfilteranlagen in vier Schulen und Gemeinden in Kenia installiert und in Betrieb genommen werden. Bei den vier umgesetzten Projekten handelt es sich um das Watoto Wenye Nguvu Water Kiosk in Thika und das Maragua Ridge Health Centre Water Kiosk nördlich von Nairobi. Außerdem wurde ein Projekt in der Migingo Schule in der Nähe von Kisumu realisiert. Die vierte Anlage steht und funktioniert in der Moi Schule in Sindo, unweit des Viktoriasees. Einheimische Techniker wurden begleitend zum Projekt in Technik und Wartung der Anlagen geschult. Sie sind für den reibungslosen Betrieb und die Instandhaltung der Anlagen zuständig. Diese Ausbildungskomponente trägt zum langfristigen Erfolg des Trinkwasserprojektes bei und fördert die Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Durch die vier Wasserfilteranlagen in Thika, Maragua, Sindo und Kisumu ist eine zuverlässige Versorgung mit sauberem Wasser von insgesamt 3.500 Personen gewährleistet.

 
 

Weitere Wasserbrunnen in der Elfenbeinküste in Betrieb genommen

Ende September 2011 haben wir mit unseren Partnern in der Elfenbeinküste vier weitere defekte Brunnenpumpen in der Region N’zi Comoé im Osten der Elfenbeinküste repariert. Die Menschen in den Dörfern Bouaffoukro, Koumanbo 1 und 2 sowie Ténékro müssen nun nicht mehr weite Wege gehen, um aus Flüssen oder Seen - häufig verschmutztes - Wasser zu schöpfen. Bis zu 8 km legten die Bewohner der Dörfer hierfür zurück. Manche der Gewässer beheimaten einen tropischen Fadenwurm, der der Erreger der Flussblindheit ist. In einzelnen Dörfern haben bis zu 30 % der Bevölkerung ihr Augenlicht verloren.

 

Auch im Projektgebiet Man konnten im Februar 2012 acht Brunnenanlagen dank der aktiven Mithilfe der Einwohner in den Dörfern Kpangouin (Bofesso), Déoulé, Gbatongouin, Glopeuloule, Gouétemba, Kricouma und Mompleu wieder in Betrieb genommen werden. In dieser Region profitieren insgesamt über 6.000 Einwohner von dem Trinkwasserangebot.

 

Im April 2012 folgten sieben Anlagen in der Region N’zi Comoé in den Dörfern Assemiankro, Fronobo, Kouakro und N´drikro. Die fast 2.000 Bewohner haben nun Zugang zu sauberem Trinkwasser.

 

Die Bewohner aller Dörfer haben sich aktiv an der Herrichtung der Brunnen beteiligt. Sie verwalten nun in Eigenregie die Wasserverteilung in den Gemeinden. Sie haben Wasserkomitees gegründet, denen Frauen und Männer angehören; alle mit bestimmten Funktionen und Aufgabenbereichen. Einige sind für die Instandhaltung der Brunnen zuständig. Sie erhielten zu Beginn des Projekts einen Kurs in der technischen Wartung der Pumpen. Andere kümmern sich um die Hygieneaufklärung im Dorf und wieder andere um die Finanzverwaltung. In den Dörfern haben sich die Bewohner nämlich darauf geeinigt, dass jeder Pumpennutzer einen Betrag von umgerechnet rund 2,50 € pro Jahr entrichtet. Damit wird die zukünftige Wartung der Pumpen und Instandhaltung der Brunnen bezahlt.

 

Insgesamt also eine gute Entwicklung und schöne Bilanz. Nach den drei, bereits im Frühjahr 2011 gestellten Brunnen im Westen der Elfenbeinküste versorgen nun insgesamt 22 Reservoirs die Menschen mit kostbarem Nass. Dank der Hilfe der H96-Fans schöpfen momentan mehr als 16.000 Ivorer wieder frisches Wasser und damit neue Hoffnung für eine lebenswerte Zukunft.

 

Ausblick

Die Spendenfreude der Hannoveraner war auch während der Saison 2011 / 2012 weiter ungebrochen. Die Vorbereitungen für die Sanierung der nächsten Anlagen sind in vollem Gange. Im Westen der Elfenbeinküste werden sieben weitere Brunnen im Sommer 2012 in Betrieb gehen. Auch in Kenia, wo bereits 2010 erste Anlagen zur Trinkwasserreinigung aufgestellt wurden, soll eine weitere Anlage neu gebaut werden.

 

Projektgebiete in der Elfenbeinküste / Cote d´Ivoire

 
 

Landkarte von Cote d`Ivoire, Autor: DD Creative Commons (Internet)

 
 
Wollen auch Sie spenden?
 

Wenn Sie dieses Projekt unterstützen wollen, würden wir uns freuen, wenn Sie auf das Spendenkonto des GNF spenden:

Global Nature Fund (GNF)

GLS - Gemeinschaftsbank

Konto-Nr.: 80 40 41 60 00

BLZ: 430 609 67

Spendenzweck: Trinkwasser für Afrika

 

Bei Fragen hilft Ihnen Ihre Ansprechpartnerin Manuela Uhde per E-Mail oder per Telefon (+ 49 - (0) 77 32 - 99 95 - 85) gerne weiter.

(Spenden sind steuerlich absetzbar)

 
 

Weitere Informationen zum Trinkwasser-Projekt in der Elfenbeinküste auf den Webseiten der Projektpartner vor Ort:

 

eddr e.V.  (engagement durable pour le développement rural e.V.)

 

http://www.eddr.org/wasser.html

 

Habitat for Humanity

 

http://www.hfhd.de/elfenbeinkueste.html

 
 

 
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