Bisher sind NGOs und kommunale Organisationen aus Kenia, Uganda, Tansania, Ruanda und Burundi dem Living Lakes-Netzwerk Ostafrika beigetreten. Über 16 Seen wurden bereits gründlich untersucht; weitere Seen folgen. Die größte Herausforderung des Netzwerks ist vor allem die Vermittlung von Kompetenzen und Wissen an die Mitgliedsorganisationen. Dazu gehören das Wahrnehmen und Artikulieren grenzüberschreitender Wassermanagementthemen und nachhaltiger Nutzungsformen natürlichen Ressourcen und die Fähigkeit für angemessene politische Rahmenbedingungen einzutreten.
Bis zum Jahr 2011 wurden folgende Schwerpunkte des Living Lakes-Netzwerkes Ostafrika ausgemacht:
- Politische Einflussnahme
- Verbesserung der Kommunikationsstrategien
- Verbreitung innovativer Lösungen durch Förderung von Best Practice-Modellen
- Schulungen, Besuche unter ostafrikanischen NGOs, kommunalen Organisationen, dem Privatsektor, Schulen und anderen relevanten Akteuren
Gegenwärtig sind die nachfolgenden Seen Mitglieder im Living Lakes-Netzwerk Ostafrika:
Bogoriasee - Kenia
Chalasee - Kenia
Ihemasee - Ruanda
Jipesee - Kenia, Tansania
Kanyabolisee - Kenia
Katwesee - Uganda
Kiwusee - Demokratische Republik Kongo (DRC), Ruanda
Kyogasee - Uganda
Nabugabosee - Uganda
Rwihindasee - Burundi
Tanganjikasee - Burundi, Demokratische Republik Kongo (DRC), Tansania, Sambia
Viktoriasee - Kenia, Uganda, Tansania
Wamalasee - Uganda
Koordination des Netzwerkes:
GNF und OSIENALA (Friends of Lake Victoria)