Schweriner Seen – Mecklenburg-Vorpommern
Die Schweriner Seen liegen im Westen von Mecklenburg-Vorpommern zwischen Schwerin und Bad Kleinen. Sie entstanden als Gletscherzungenseen in der Weichsel-Eiszeit und bilden den sog. Schweriner Innensee und Außensee. Die gesamte Fläche erstreckt sich über 61,54 km², sie sind der zweitgrößte norddeutsche See nach der Müritz sowie der viertgrößte See Deutschlands. Die durchschnittliche Tiefe liegt bei 12,8 m.
Die Schweriner Seen sind für den Arten- und Biotopschutz von großer Bedeutung. Zu den Brutvögeln gehören See- und Fischadler, auch Fischotter sind an den Ufern heimisch. Im Moment bestehen fünf Naturschutzgebiete innerhalb der Schweriner Seen, die für zahlreiche Wat- und Wasservögel ein wichtiger Rast- und Überwinterungsplatz sind. Die Schweriner Seen gehören außerdem zu den bedeutendsten Brutgebieten Mecklenburg-Vorpommerns. Es großer Teil des Gebietes ist als Vogelschutzgebiet ausgewiesen.
Die Pflanzen- und Tierwelt ist sehr artenreich. Nachfolgende Vogelarten können u.a. an den Seen beobachtet werden: Singschwan, Zwergschwan, Reiherente, Seeadler, Eisvogel, Neuntöter, Wespenbussard, Rohrweihe und Sperbergrasmücke. Es kommen einige Fischarten vor, unter ihnen der heimische Flussbarsch, Hecht, Zander, Barsch und Aal sowie die dominierenden Weißfischarten Brasse, Rotfeder, Rotauge und Laube.