Von 13 Gemeinden liegen teilweise Flächen innerhalb des Naturparks. Einige der Orte sind mit dem Albufera-See traditionell verbunden; viele der Einwohner sind Fischer, Landwirte oder arbeiten im Tourismusbereich, wie in Restaurants oder auf Campingplätzen.
Landwirtschaftlich genutzte Flächen, zum größten Teil für Reisfelder und teilweise für Zitrusfrüchte und Gemüse genutzt, umgeben den See und die Feuchtgebiete. Die Reisfelder erstrecken sich auf einer Gesamtfläche von 14,5 km². Einige Landwirte verwenden Dünger oder Pestizide auf ihren Feldern, was zur Wasserverschmutzung des Albufera-Sees und der Feuchtgebiete beiträgt. Illegale Jagd und Fischfang sind weitere schwerwiegende Probleme, ebenso die Besiedelung an den Grenzen des Naturparks.
Unsere Partnerorganisation Fundación Global Nature (FGN) möchte die Wasserqualität durch den Bau von sog. Grünfiltern um den See und im Einzugsgebiet verbessern. Grünfilter werden im Rahmen des Programms zur Wiederverwendung von Abwasser aus Kläranlagen von ACUAMED konstruiert.