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Netzwerk Lebendige Seen Deutschland

 

Natürliche Seen und Feuchtgebiete mit ihren Wassereinzugsgebieten als auch künstliche Seen wie Baggerseen, Stauseen oder Bergbaufolgelandschaften gehören zu den wichtigsten und gleichzeitig am stärksten bedrohten Lebensräumen in Deutschland. Sie werden durch Düngemittel und Pestizide aus der Landwirtschaft und ungeklärte Abwässer belastet, durch Uferverbauung beeinträchtigt, durch Siedlung, Wassersport und Fischerei übernutzt und in manchen Fällen sogar trockengelegt. In vielen Seenregionen wurden bereits erfolgreiche Projekte zur Lösung solcher Problemstellungen realisiert.

 
 Logo Lebendige Seen Deutschland
 

Das Netzwerk Lebendige See Deutschland schafft eine Plattform für den Erfahrungsaustausch und den Wissenstransfer. Modellprojekte zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in Seenregionen werden gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Information von Bürgern, relevanten Interessengruppen und Medien.

 

Im Flyer „Gemeinsam Seen in Deutschland schützen – Lebendige Seen Deutschland“ werden alle Partnerseen und -organisationen sowie auch Kandidaten des Netzwerkes kurz vorgestellt. Weiterhin sind die Beweggründe und Ziele dieser Initiative dargestellt. Nachfolgend können Sie den Flyer als pdf-Datei herunterladen.

 

Am 15. September 2009 startete das Netzwerk Lebendige Seen Deutschland mit einer Auftaktveranstaltung am Starnberger See. Zu den ersten gemeinsamen Maßnahmen gehören unter anderem ein Auenwaldprojekt und eine Initiative zur Förderung von blühenden Bienenweiden am Bodensee. 

 

Die Schauspieler und Bestsellerautoren Michaela Merten und Pierre Franckh engagieren sich als Schirmherren für das Netzwerk „Lebendige Seen Deutschland“, das bei der Gründung aus sieben Partnerseen sowie weiteren sechs potentiellen Partnerseen in Deutschland bestand. Renommierte Organisationen wie der Deutsche Olympische Sportbund sowie das Institut für Seenforschung in Langenargen als wissenschaftlicher Partner haben sich dem Netzwerk angeschlossen.

 

Claudia Roth, Mitglied des Deutschen Bundestages, begrüßt die Gründung des Netzwerkes und unterstreicht die Bedeutung intakter Seen in Deutschland in ihrem Grußwort.

 
 
 
 Gruppenfoto bei der Gründungsveranstaltung

Die Gründungsmitglieder des Netzwerkes „Lebendige Seen Deutschland" mit den beiden Schirmherren Michaela Merten und Pierre Franckh.

 

Video zur Gründungsveranstaltung des Netzwerks Lebendige Seen Deutschland:

 
 
 

Langfristige Ziele

Das Netzwerk will den kontinuierlichen Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren verschiedener Seenregionen unterstützen. Hierzu sind unter anderem Foren zum Seen- und Klimaschutz und zur Förderung der biologischen Vielfalt eingerichtet worden. Außerdem will das Netzwerk verstärkt mit Wassersport- und Angelverbänden sowie mit Fischern zusammenarbeiten.

 

Reckitt Benckiser und Anton & Petra Ehrmann-Stiftung fördern das Projekt

Gefördert wird das Netzwerk von Reckitt Benckiser und der Anton & Petra Ehrmann-Stiftung. Die gemeinnützige Stiftung befürwortet die Schaffung von „Lebendige Seen Deutschland" als eine zukunftsfähige Initiative. Das Netzwerk biete eine hervorragende Grundlage, um Synergien zu schaffen und so Deutschlands Seen nachhaltig zu schützen und zu entwickeln. Für Reckitt Benckiser ist die Zusammenarbeit mit dem GNF ein wichtiger Aspekt im Umweltengagement des Unternehmens. Parallel dazu wurde die weltweite Aufklärungskampagne „Unser Zuhause – Unsere Erde" gestartet.
 
 
 Logo Anton & Petra Ehrmann-Stiftung
 Logo Reckitt Benckiser
 

Medienpartner

 
 Logo natur+kosmos
 

Weitere Informationen zu den einzelnen Partnerseen sowie den Partnerorganisationen vor Ort sind auf den separaten Unterseiten zu finden.

 
 

Kontakt

 

Global Nature Fund (GNF)

Internationale Stiftung für Umwelt und Natur

Udo Gattenlöhner, Geschäftsführer

Fritz-Reichle-Ring 4

78315 Radolfzell, Germany

Tel.: + 49 - 77 32 - 99 95 - 80

Fax: + 49 - 77 32 - 99 95 - 88

E-Mail: info@globalnature.org

Website: www.globalnature.org

 
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