Weise ist eine Struktur entstanden, die den weltweit wirksamen Schutz von Seen, Gewässern und Feuchtgebieten fördert und den Mitgliedern zugleich neue Wege zur Zusammenarbeit erschließt. So entstand etwa innerhalb des Netzwerks Living Lakes in Sri Lanka das Projekt „Bäume retten Leben". In einer Region, die im Jahr 2004 von der Tsunami-Katastrophe heimgesucht wurde, werden innerhalb dieses Projektes Mangroven aufgeforstet und Maßnahmen zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Existenzen der lokalen Bevölkerung durchgeführt.
Innerhalb des weltweiten Seen-Netzwerks Living Lakes engagieren sich Umweltverbände, die sich in den verschiedenen Gebieten der Erde für einzelne Seen, Gewässer oder Feuchtgebiete einsetzen, gemeinsam für:
- den Erhalt und Schutz der Biodiversität von Seen, Feuchtgebieten und Gewässern,
- die Renaturierung von veränderten oder bedrohten Feuchtgebieten und Seen-Ökosystemen,
- die Verbesserung der Lebensbedingungen für die an den Seen und Feuchtgebieten ansässige Bevölkerung,
- die Verpflichtung von Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, Siedlungen, Energie und Wassernutzung, die Ökosysteme nachhaltig zu nutzen und zu entwickeln und
- Bildungsprogramme und Aufklärungsarbeit zur Information und Motivation der jeweiligen Nutzergruppe der Seen-Ökosysteme.
Zur Anerkennung von Organisationen und Menschen, die sich überall auf der Welt für den Natur- und Umweltschutz einsetzen, verleiht GNF jedes Jahr den Living Lakes-Preis für herausragende Naturschutzpraxis.