Albaner See – Italien
Der Albaner See (ital. Lago Albano oder Lago di Castelgandolfo) liegt in der Provinz Rom innerhalb der Region Latium auf einer Höhe von 291 m ü. NN. Der See hat eine Fläche von 6 km² sowie eine maximale Tiefe von 170 m und liegt in einem Kessel eines erloschenen Vulkankraters. Sein Wasserstand wird durch einen antiken Abflusstunnel geregelt, wobei er keine natürlichen Ab- und Zuflüsse hat. Gespeist wird der Albaner See durch unterirdische Quellen sowie durch Regen und Tau. Durch den Monte Cavo wird der Albaner See vom benachbarten Nemi See getrennt.
Es leben verschiedene Fischarten im See: Barsch, Forelle, Rotfeder, Hecht, Schleie, Döbel, Karpfen und Regenbogenforelle. Unter den Vogelarten findet man Bussard, Merlin, Sperber sowie Wasservögel wie Fischreiher, Blässhuhn, Knäckente und Pfeifente, Zwergtaucher und Haubentaucher. Amphibien sind hingegen selten, es kommen vereinzelt Salamander, Griechische Landschildkröten und Blindschleichen vor.
Der steigende Wasserbedarf der umliegenden Gemeinden sowie für die Bewässerung der päpstlichen Gärten der Sommerresidenz ließ den Wasserspiegel des Albaner Sees in den vergangenen Jahren drastisch sinken.
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Provincia di Roma
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