Bracciano See – Italien
Der Braccianosee (ital. Lago di Bracciano) ist ein fast kreisrunder See mit einer Fläche von 57,5 km², der in einem ehemaligen Vulkankrater liegt. Der Braccianosee ist der zweitgrößte See in der Region Latium und der acht größte See Italiens. Seine maximale Tiefe beträgt 160 m. Er liegt auf einer Höhe von 164 m ü. NN und der Arrone Fluss ist der einzige natürliche Abfluss des Sees.
Schon im Römischen Reich wurde der See als Trinkwasserspeicher genutzt. Im Jahr 1987 wurden auf dem See die Motorboote verboten und der Gebrauch von Düngemittel und Pestiziden untersagt. Seither hat sich die Wasserqualität innerhalb von wenigen Jahren wieder erheblich verbessert.
Am Seeufer wachsen Pappeln, Erlen und Weiden und auch die Fischfauna, die einst die Grundlage der lokalen Wirtschaft bildete, ist reichhaltig und vielfältig (Hechte, Barsche, u.a.). Es kommen auch zahlreiche Zugvögel vor, wohingegen Säugetiere, aufgrund der Tourismus- und Stadtentwicklungen eher selten sind.
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