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HAND IN HAND-FONDS - Deutsche Umwelthilfe & Rapunzel Naturkost 

 

Der Hand in Hand-Fonds wurde 1998 von der Rapunzel Naturkost AG gegründet und wird seitdem von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) verwaltet. Der Fonds unterstützt den Aufbau von Infrastruktur, Bildung, sozialer Versorgung, insbesondere Bildung und von ökologischen Projekten in Herkunftsländern der Bio-Rohstoffe. Die Förderprojekte agieren im Sinne der Lokalen Agenda 21.

 

Durch den Fonds übernimmt Rapunzel Verantwortung für nachhaltiges umweltverträgliches Wirtschaften in den Ländern, in denen Rohstoffe für die Rapunzel-Produkte angebaut bzw. produziert werden. Die Verbindung von ökologischen Zielsetzungen und fairem Handel wird hier umgesetzt. Seit 1998 konnten aus diesen Mitteln über 92 Projekte mit rund 385.000 Euro gefördert werden (Stand: Mitte 2009).

 

Die Mittel werden jedes Jahr international ausgeschrieben und vom Hand in Hand-Komitee vergeben. Die DUH übernimmt die Projektkontrolle auf der organisatorischen und Verwaltungsebene.

 

Im Jahr 2010 werden die nachfolgenden Projekte des GNF durch den Hand in Hand-Fond gefördert:

 

Schutz des Irrawaddy-Delfiins - Aufbau einer Schutzpatrouille in Indonesien

 

Aufforstung von Sanddornbüschen in der Mongolei

 

Ökologische Landwirtschaft in der Mongolei

 

Nachhaltiger Kaffeeanbau in Guatemala

 

Weitere Projekte des GNF erhielten eine Förderung in vergangenen Jahren:

 

Mangroven-Renaturierung in Indien

 

Greenfilter in Paraguay

 

Lebendige Zäune in Kolumbien

 

ONE WORLD AWARD

 

Zudem rief Joseph Wilhelm, Gründer der Rapunzel Naturkost AG, einen neuen internationalen Preis, den sog. ONE WORLD AWARD, ins Leben, mit dem Ziel, Menschen, Projekte und Initiativen auszuzeichnen, die die Chancen der Globalisierung mit dem Ziel nutzen, diese Welt besser und fairer zu machen und als Lebensgrundlage für alle zu erhalten. Dieser Preis, der mit 25.000 € dotiert ist, wurde nun erstmals im Juni 2008 verliehen und soll zukünftig alle zwei Jahre vergeben werden.

 

Am 19. Juni 2008 erhielt Lal Emmanuel, Direktor der Stiftung Nagenahiru in Sri Lanka, den ersten internationalen "One World Awards" für sein Engagement in einer Vielzahl nachhaltiger Projekte, insbesondere für den Schutz und die Aufforstung von Mangrovenwäldern.

 

Weitere Informationen über den One World Award unter: www.one-world-award.de

 
 Sanddornbusch mit Früchten in der Mongolei
 Logo Hand in Hand-Fonds, Deutsche Umwelthilfe & Rapunzel Naturkost
 Lal Emanuel erhält den Preis von Renate Künast.
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