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Kids for the Dolphins

 

Delfine üben auf Menschen - insbesondere auf Kinder -  eine starke Anziehung aus. Die eleganten Tiere werden oft als Botschafter der Meere bezeichnet und dennoch finden jährlich tausende Tiere ihren Tod - verursacht durch menschliches Handeln.

 

Wer die Natur schützen will, muss sie kennen. Um in diesem Punkt unterstützend zu wirken, hat der Global Nature Fund mit freundlicher Unterstützung der Ursula Merz Stiftung und gemeinsam mit der indonesischen Partnerorganisation Yayasan Konservasi RASI (Conservation Foundation for Rare Aquatic Species of Indonesia) ein Umweltbildungsprogramm für Schulen erstellt, das den Delfin, seinen Lebensraum sowie seine Bedeutung in einer globalisierten Welt darstellt, transparent gestaltet und untersucht.

 

Der GNF beabsichtigt insbesondere den seltenen Irrawaddy-Delfin (Orcaella brevirostris) aus der Mahakamregion in Indonesien in den Fokus der Betrachtung zu stellen. Nur noch rund 70 Exemplare leben in dieser von Feuchtgebieten, Seen und Flüssen geprägten Region in Ost-Kalimantan. Die Bedrohungen für den Irrawaddy-Delfin sind exemplarisch für viele weitere Delfinarten. Viele Exemplare sterben durch Entzug der Nahrungsgrundlage durch Überfischung und nicht nachhaltige Fischereitechniken, wie z.B. das Elektrofischen. Weitere verenden qualvoll in Fischernetzen. Auch zunehmende Sedimentation und Veränderungen der Hydrologie z.B. aufgrund von Dammbauten, Bergbau, Abholzung und Plantagenpflanzungen, schränkt die Lebensräume der Delfine ein. Zunehmender Schiffsverkehr und die Verschmutzung der lebensnotwendigen Gewässer durch Pestizide und durch Quecksilber aus Goldminen beeinträchtigt das Fortpflanzungsverhalten der Irrawaddy-Delfine und bringt ihnen häufig den Tod.

 

Das vom UN-Umweltprogramm ausgerufene „Jahr des Delfins 2007“ bildete einen sehr guten Hintergrund, um anhand einer konkret bedrohten Delfinart die globale Bedeutung der Erhaltung der Lebensräume von Delfinen aufzuzeigen. Um die globale Verknüpfung einer gemeinsamen Welt zu verdeutlichen, wurde der internationale Austausch zwischen indonesischen und deutschen Schülern angeregt werden.

 

In Deutschland hat die Überlinger Constantin-Vanotti-Schule das Projekt im Rahmen des Unterrichtfaches Global Studies mit in ihr Curriculum für das Winterhalbjahr 2008 aufgenommen. Die Schüler können innerhalb verschiedener Module, die sie aktiv mitgestalten, ihren eigenen grünen Fußabdruck in unserer Welt hinterlassen. 

 

Dieses Projekt wird von der Stiftung Ursula Merz sowie von dem Schweizer Unternehmen Sika AG gefördert.

 
 Irrawaddy-Delfin
 Kinder in Indonesien
 

Weitere Informationen über das Mahakam-Feuchtgebiet finden Sie auf unserer Webseite.

 
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