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Carlos Peña – Aktiv für den Umwelt- und Naturschutz

 
 

Der Spanier Carlos Peña aus dem Baskenland macht in ganz ungewöhnlicher Art und Weise auf den notwendigen Schutz von Flüssen und Seen aufmerksam. Auf dem Rücken und mit einem Neoprenanzug bekleidet schwimmt Carlos Peña oftmals bei hohem Wellengang und niedrigen Temperaturen Hunderte von Kilometern in Gewässern. Dabei hat er nicht Goldmedaillen im Visier, sondern möchte durch seine Aktionen auf die Umweltprobleme des jeweiligen Gewässers hinweisen.

 
 Carlos Peña als Rückenschwimmer
 

Dezember 2011

Der Schwimmer aus Tolosa, Carlos Peña, der schon seit 22 Jahren als Aktivist für gute Zwecke schwimmt, hat den Olympia-Kanal von Katalonien innerhalb von 24 Stunden durchquert. Damit unterstützte er die Aktion zugunsten von Transplantation von Organen und Gewebe. Am 17. Dezember 2011 begann er um 12:30 Uhr und kam zur selben Stunde am nächsten Tag an. Peña erklärte: „Die ersten Stunden waren wegen eines starken Windes und der Wellen sehr hart. Ich habe viel Kraft verloren, dann kam noch eine kalte Nacht. Aber mit dieser Aktion wollte ich meinen, wenn auch kleinen Beitrag zur Transplantationskampagne leisten.“

 

Juli 2011

In 24 Stunden durch den Oria-Fluss: Eine neue erfolgreiche Schwimmaktion von Carlos Peña

52.000 Meter – diese Distanz überwand der spanische Schwimmer Carlos Peña in 24 Stunden und sammelte damit 1.000 Euro. Im Fokus lag diesmal der Fluss Oria im spanischen Baskenland. Er entspringt in der Sierra de Aitzkorri in der Provinz Gipuzkoa und mündet bei Orio in den Golf von Biskaya. Seine gesamte Länge beträgt 66 km. Das während der Aktion gesammelte Geld wird an die spanische Organisation Asociación de Esclerosis Múltiple de Gipuzkoa ADEMGI gespendet.

 

September 2010

Living Lakes Langstrecken-Schwimmer Carlos Peña durchschwamm am 3. und 4. September den rund 50 km breiten Stausee „Embalse de Ricobayo“ in Zamora (Spanien) in zwei Etappen. Mit seiner Aktion machte Carlos auf die Bedeutung der Ressource Wasser aufmerksam und forderte alle Bürger auf, sorgsam mit den knappen Wasservorräten umzugehen – insbesondere in wasserarmen Ländern wie Spanien. 

Carlos Peña legte die gesamte Strecke wie immer auf dem Rücken schwimmend zurück – eine Spezialität, die nur er für lange Strecken anwendet.

Auf diese Weise hat er auch schon zahlreiche Living Lakes durchquert: den Titicaca See (Bolivien /Peru), Chapala See (Mexiko), Palttensee (Ungarn), das Tote Meer (Israel, Jordanien, Palestina) oder den Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz).

Carlos unterstützt das internationale Living Lakes-Netzwerk, weil Schwimmer saubere Seen brauchen, um ihre Sportart in der Natur ausüben zu können und weil für Sportler – wie für alle Menschen auch – sauberes Trinkwasser das wichtigste Nahrungsmittel ist.

 

Totes Meer / September 2008

Carlos Peña durchquerte im September 2008 mit dem Toten Meer seinen sechsten „Living Lakes". Er schwamm 60 km in fünf Etappen bei 46 Grad Außentemperatur und 35 Grad Wassertemperatur. Der Kommentar von Carlos Peña: „Es war, als wenn man in der Wüste schwimmt. Das Wasser mit dem extrem hohen Salzgehalt sowie Magnesium, Kalium, Brom und Schwefel fühlte sich an wie Spülwasser".

 

Bodensee / September 2007

Am 16. September 2007 erreichte Carlos Peña auf der Messe Fokus Natur das Ufer in Radolfzell. Von Lindau aus durchschwamm er die Wegstrecke von 63 km in drei Tagesetappen.

 
 
 Carlos Peña am Ufer in Spanien
 Carlos Peña am Toten Meer
 
 

Angefangen hat alles im Jahr 1989, als er 200 km im Río Ebro von Logroño nach Zaragoza zurücklegte. Inzwischen schwamm er weltweit durch Seen, Flüsse und Meerengen, darunter Loch Ness, den Gardasee, die Meerenge von Gibraltar, die Magellanstraße sowie zahlreiche spanische und südamerikanische Gewässer.

 

Im Jahr 2004 schlug die Living Lakes-Partnerorganisation „Sociedad Amigos del Lago de Chapala" in Mexiko Carlos Peña vor, als Zeichen des Protestes gegen die Verschmutzung des Chapala Sees zu schwimmen. Somit war der Kontakt zum Seennetzwerk Living Lakes hergestellt und es folgten weitere Seen des Netzwerkes.

 

Nachfolgend sind die Seen des Living Lakes-Netzwerkes aufgeführt, die Carlos Peña bereits durchschwamm.

 

Chapala See - Mexiko

Plattensee - Ungarn

Mar Chiquita - Argentinien

Trasimeno See - Italien

Bodensee - Deutschland, Österreich und Schweiz

Totes Meer - Israel, Jordanien und Palästina

 

2004

2005

2006

Juni 2007

September 2007

September 2008

 
 

Weitere Informationen über Carlos Peña finden Sie unter: www.carlospeña.com

 
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