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Erste afrikanische Living Lakes-Regionalkonferenz

"Unsere Seen, unsere Existenzgrundlagen" - Verantwortungsvolles Management an afrikanischen Seen

 
 
Veranstaltungszeitraum:
 
Veranstaltungsort:
 
Veranstalter:
 
27.10. bis 30.10.2005
 
Kisumu am Viktoriasee, Kenia
 

Global Nature Fund (GNF)

Fritz - Reichle - Ring 4

D - 78315 Radolfzell, Germany

Tel.: + 49 - (0) 77 32 - 99 95 - 0

Fax: + 49 - (0) 77 32 - 99 95 - 88

E-Mail: info@globalnature.org

Website: www.globalnature.org

 

OSIENALA (Friends of Lake Victoria)

Kontakt: Dr. Obiero Ong´ang´a

Dunga Beach, Kisumu

P.O. Box 4580, 40103 Kisumu, Kenya

Tel.: + 254 - 57 - 20 23 487

Fax: + 254 - 57 - 20 21 992

E-Mail: osienala@swiftkisumu.com; oonganga@swiftkisumu.com

Website: www.osienala.org

 
 

 
 
Die erste afrikanische Living Lakes-Regionalkonferenz in Kenia vom 27. bis 30. Oktober 2005 brachte afrikanische und internationale Seenschützer zusammen.
 

Im Vorfeld der 11. Welt-Seen-Konferenz, die vom 31. Oktober bis 4. November 2005 in Nairobi, Kenia, stattfand, veranstaltete das Living Lakes-Netzwerk die erste afrikanische Regionalkonferenz vom 27. bis 30. Oktober 2005 am Viktoriasee. Dies war das erste Zusammentreffen von NGOs, welche sich für das Seenmanagement und den Seenschutz in Afrika einsetzen.

 

Schwerpunktthemen waren u.a. der nachhaltige Fischfang und der Einsatz erneuerbarer Energien in Seenregionen.

 

Im allgemeinen haben in Afrika die NGOs eine führende Rolle in Ergänzung der Regierungsbestrebungen im Management von Wäldern und anderen Ressourcen gespielt. NGOs, welche sich mit Seenmanagement befassen, können auch eine Hauptrolle spielen, den Regierungen beim Verwalten der Seen und der Erhaltung der Artenvielfalt zu helfen.

 

Die Konferenzredner waren sowohl afrikanische Experten vom ostafrikanischen Viktoriasee, vom Tanganyika-See, vom Tana-See (Äthiopien) und vom St. Lucia See (Südafrika) als auch internationale Experten vom Bodensee (Deutschland, Österreich, Schweiz) und vom Biwa See (Japan). Als Hauptredner war Prof. Dr. Klaus Töpfer, Geschäftsführer der UNEP, eingeladen worden. Unterstützt wurde diese Konferenz vom Deutschen Bundesumweltministerium (BMU) und der Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz). Das weltweit tätige Unternehmen SIKA fördert seit 2005 ebenfalls diese konkreten Projekte am Viktoriasee.

 

 

 

 

 
 
Nachfolgend finden Sie die Konferenzvorträge als Download-Dateien in englischer Sprache.
 

Nachhaltiges Management von afrikanischen Seen

- Sustainable Management of African Lakes

 

Rolin Nzomo (Lake Basin Development Authority)

Sustainable Management of African Lakes - The Case of Lake Victoria

 
 
Fischfang und Erneuerbare Energien - Fishing and Renewable Energy
 

Dr. Andrew Venter (Wildlands Conservation Trust, South Africa)

Sustainable Management of African Lakes - Lake St. Lucia, South Africa

 

Dr. Eshete Dejen (Amhara Region Agricultural Research Institute, Ethiopia)

Sustainable Management of African Lakes - Lake Tana, Ethiopia

 

Julius Otienoo Manyala (Moi University, Department of Fisheries, Kenya)

Dagaa Fishery of Lake Victoria

 

Stefan Hörmann (Global Nature Fund, Germany)

Solar Lakes Initiative

 

OSIENALA (Kenya)

The Solar Lamp Fishing Project

 

Stefan Hörmann (Global Nature Fund, Germany)

Renewable Energy for Fisherfolks of Lake Victoria

 
 
Erfahrungen anderer Seen und Gegenden -  Experiences from other Lakes and Departures
 

Dr. Hendrik Hoeck (Fundacion Humedales, Columbia)

Laguna Fuquene, Columbia

 

Adelina Santos-Borja (Laguna Lake Authority, Philipenes)

Laguna de Bay, Philippines

 

Ajitha Pasan Ulluwis Hewage (Nagenahiru Foundation, Sri Lanka)

Lake Maduganga and Lake Madampe, Sri Lanka

 

Arvo Jaervet

Lakes Võrtsjärv and Peipsi, Estonia

 

Margaret Peterson Comfort (Inland Seas Education Association)

Promoting Stewardship of World Lakes: Great Lakes, USA

 
 

Hintergrund:

 

Der GNF erklärte den afrikanischen Viktoriasee zum "Bedrohten See des Jahres 2005". Damit wollte die deutsche Stiftung auf den drastischen Rückgang der Fischpopulationen, die Zerstörung der Ufervegetation und der Feuchtgebiete sowie auf die zunehmende Armut der Bevölkerung rund um den See aufmerksam machen. Der Viktoriasee, durch welchen die Landesgrenzen von Kenia, Tansania und Uganda laufen, ist der größte afrikanische See und umfasst eine Fläche von 68.800 km².

 

Der GNF und seine kenianischen Living Lakes-Partner OSIENALA wirken der  ökologischen Verschlechterung entgegen, in dem sie den Gebrauch von Solarenergie zum Fischen und zum Räuchern der Fische fördern. Dies ist ein Projekt, welches vom Deutschen Bundesumweltministerium (BMU), der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (gtz) und der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt wird.

 

OSIENALA (Friends of Lake Victoria) wurde 1992 in Kisumu, Kenia, als eine Nichtregierungsorganisation gegründet. OSIENALA wurde gebildet, um ein Forum für Mitglieder der örtlichen Gemeinden, Wissenschaftler und ebenso Laien zu schaffen, und um eine Bandbreite an Umweltangelegenheiten, welche den Viktoriasee und seine Umgebung betreffen, anzugehen. Seit ihrer Gründung spielte die Organisation eine wichtige Rolle bei der Bewusstseinsbildung für Umweltangelegenheiten, die den Viktoriasee betreffen.

 
 
Um auch in Zukunft Erfahrungen auszutauschen und eine engere Zusammenarbeit zu gewährleisten, soll ein Netzwerk von NGOs an afrikanischen Seen aufgebaut werden. Das Datenblatt in englischer Sprache finden Sie nachfolgend als Download-Datei.
 
 
 
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