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Aktionstage Umwelt und Frieden im Nahen Osten


Vom 22. bis 27. Mai 2005 führte der GNF in Zusammenarbeit mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Veranstaltungen und Gespräche in Nordrhein-Westfalen zur Friedens- und Umweltsituation im Nahen Osten durch. Als Experten hatten GNF und BUND die drei Geschäftsführer von Friends of the Earth Middle East (FoEME), Gidon Bromberg (Israel), Nader Al Khateeb (Palästina) und Munqeth Meyhar (Jordanien) eingeladen.

 
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Gefördert wurden die Aktionstage von der Nordrhein-Westfälischen Stiftung für Umwelt und Entwicklung.
 
 

Neue Kooperationen
FoEME setzt sich als einziger Umweltdachverband im Nahen Osten gemeinsam mit israelischen, jordanischen und palästinensischen Umweltgruppen für den nachhaltigen Schutz grenzüberschreitender Ökosysteme in der Region ein.

 

Während des einwöchigen Aufenthalts führten die Nahostvertreter zahlreiche Gespräche mit Vertretern der Städte Bonn und Köln, der internationalen Rheinkommission, dem Bundesamt für Naturschutz sowie NGOs und Reiseanbietern. Ziel war es, über die Situation in Nahost zu informieren, gemeinsame Interessen wie Städtepartnerschaften auszuloten oder um Unterstützung für die Nominierung des Jordantals und Toten Meeres als UNESCO-Welterbe zu werben.

 

Vertieft werden soll die Zusammenarbeit u. a. mit der Internationalen Kommission zum Schutz des Rhein, UNESCO Deutschland, Bundesamt für Naturschutz, den Städten Bonn und Köln, dem Bonn International Centre for Conversion.

 

Vorträge zum Thema Wasser im Nahen Osten fanden am 23. Mai 2005 in Bonn (in Kooperation mit dem KUNSTMUSEUM Bonn und UNESCO Deutschland) und am 24. Mai 2005 in Köln statt.

 
 

Frieden durch Wasser

Die Nahostvertreter betonten, dass Wasser auch Mittel für den Frieden im Nahen Osten sein kann, wenn es  nachhaltig und gerecht genutzt wird. Verschmutzung und Übernutzung der Süßwasservorräte können die Staaten mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft nur gemeinsam lösen. Das von FoEME initiierte israelisch-jordanisch-palästinensische Good Water Neighbor Projekt (www.foeme.org/water.htm) ist ein Beispiel dafür, dass die Mehrheit der Bevölkerung in der Region zur engen Zusammenarbeit im Wasserbereich bereit ist.

 

„Israel, Jordanien und Palästina kooperieren gut, wenn es um die Verschmutzung des Jordan geht, es ist höchste Zeit, dies auch beim Schutz von Kultur und Natur zu tun".


Gidon Bromberg, israelischer FoEME-Direktor

 

Weitere Aktionen

 
 Big Jump am Jordan mit Nahost-Bürgermeistern

Big Jump am Jordan mit Nahost-Bürgermeistern

 

Im Anschluss an ihren Besuch, organisierte FoEME am 10. Juli 2005 einen „Big Jump" am Jordan. Big Jump (www.bigjump.org) ist eine europaweite Initiative des Europäischen Flussnetzwerks (ERB).

 

Palästinensische, jordanische und israelische Bürgermeister setzten zum großen Sprung in den Jordan an, um vereint auf die katastrophale ökologische Situation des Flusses aufmerksam zu machen.

 
 
Im August 2005 fand ein Treffen junger Umweltschützer aus Israel, Palästina und Deutschland in Berlin statt. Dieses von der UNESCO Deutschland und der Deutschen Lufthansa geförderte Jugendprogramm wurde von der BUNDjugend und FoEME organisiert.
 

Weitere Informationsquellen zu den Themen Umwelt und Frieden im Nahen Osten


www.foeme.org

www.globalnature.org/livlakes/seen/totesmeer.htm
www.waternet.be

www.unesco-heute.de/0705/wkno.htm

 
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