Während der Projektlaufzeit wurden in Spanien und Griechenland mehrere internationale Workcamps durchgeführt. Mehr als 200 junge Menschen aus sechs europäischen Ländern haben daran teilgenommen und die Arbeit der NGOs vor Ort aktiv unterstützt. Neben der Mitarbeit in den Naturschutzprojekten konnten die Teilnehmer viele Erfahrungen sammeln und einen Einblick in die Kultur und Natur der Projektgebiete bekommen.
Als ein Ergebnis der Lobbyarbeit der spanischen Fundación Global Nature (FGN) wurde La Nava im November 2002 als Feuchtgebiet gemäß der RAMSAR Konvention aufgenommen. Auch die Laguna Boada erfüllt diese Kriterien. Die FGN hat der Umweltbehörde von Kastilien und León alle notwendigen Daten zur Verfügung gestellt, um den RAMSAR-Status auch für Boada zu beantragen.
Austausch von Fachwissen
Der Austausch von Erfahrungen und Informationen war ein zentraler Bestandteil des Projekts. Dazu wurden drei Workshops und vier Trainingskurse organisiert, um einheimische und internationale Experten und Interessenvertreter zusammen zu bringen. Je ein Workshop wurde in den Projektgebieten in Spanien und Griechenland abgehalten, ein weiterer Workshop fand während der 8. Living Lakes-Konferenz in Norwich, England, statt. Mehr als 100 Feuchtgebietmanager und Entscheidungsträger nahmen an den vier Trainingskursen zum Management und zur Renaturierung von Feuchtgebieten teil, welche am Bodensee und in den englischen Broads stattfanden.