HOMEPROJEKTELIVING LAKESKAMPAGNENVERANSTALTUNGENKOOPERATIONENVERÖFFENTLICHUNGEN
14. LL-Konferenz
Workshops: Nachhaltige Entwicklung in Seenregionen
World Lakes Conference 2009
Baikalkonferenz 2009
Archiv Veranstaltungen
Konferenzen
13. LL-Konferenz
12. Living Lakes-Konferenz
Konferenz „Wirtschaft und Biodiversität"
Post Tsunami Konferenz
11. Living Lakes-Konferenz
Solar Lakes-Konferenz
Afrikanische Regionalkonferenz 2005
10. Living Lakes-Konferenz
9. Living Lakes-Konferenz
8. Living Lakes-Konferenz
7. Living Lakes-Konferenz
6. Living Lakes-Konferenz
5. Living Lakes-Konferenz
2012
2011
2010
2009
 

Zehnte Living Lakes-Konferenz

 

"Schutz dicht besiedelter Seenregion" war zentrales Thema der 10. internationalen Living Lakes-Konferenz auf den Philippinen

 
 
Die 10. Jahreskonferenz von Living Lakes - des weltweiten Netzwerks von Seen und Feuchtgebieten - fand vom 15. bis 19. Mai 2005 auf den Philippinen statt. Der Veranstaltungsort der fünftägigen Konferenz lag direkt am faszinierenden Kratersee Taal, berühmt durch den kleinsten aktiven Vulkan der Welt.
 Logo 10. LL-Konferenz

Der Konferenz-Reader in englischer Sprache mit den Redebeiträgen der Sprecher auf der 10. Living Lakes Konferenz kann hier als PDF-Datei heruntergeladen werden:

 
 
 

Der Taal-See liegt auf der Hauptinsel Luzon, nicht weit entfernt vom größten See der Philippinen, der Laguna de Bay. Der 949 km² große Inlandsee Laguna de Bay ist durch den Pasig Fluss mit der Meeresbucht der Stadt Manila verbunden. Beide Seen sind Lebensraum für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen, darunter viele seltene und bedrohte tropische Arten, wie der Philippinen-Uhu und der Kakadu. Hier lebt auch die vom Aussterben bedrohte kleinste Affenart der Welt, der philippinische Koboldmaki. Teilnehmer konnten die exotischen Natur- und Kulturschätze an den beiden Seen auf der im Rahmen der Konferenz angebotenen zweitägigen Fachexkursion kennen lernen.

 

Seen sind für Menschen attraktive Siedlungsräume, da sie Transportmöglichkeiten, Wasser und Nahrungsgrundlagen bieten. Das macht sie aber gleichzeitig auch zu den am stärksten bedrohten Lebensräumen der Erde. Zerstört der Mensch, was er liebt?

 
 
Die Beantwortung dieser Frage und das Aufzeigen der Tatsache, dass effektiver Natur- und Umweltschutz auch in dicht besiedelten Regionen möglich und dringend erforderlich ist, standen im Mittelpunkt der Konferenz. Experten und Living Lakes-Mitglieder stellten konkrete Fallbeispiele vor und tauschten Erfahrungen in Diskussionsforen aus. Nährstoffanreicherung, Abfallproblematik und Siedlungsverbauung - die komplexen Nutzungen vorhandener Land- und Wasserressourcen erfordern adäquate Lösungen.
 
 
Die Konferenz richtete sich an Institutionen und Organisationen, die im Bereich Schutz von und Entwicklung in Seenregionen tätig sind, an Sachverständige aus Gemeinden und von Unternehmen und natürlich an die interessierte Öffentlichkeit.


Die 10. Living Lakes-Konferenz wurde vom GNF in Zusammenarbeit mit drei philippinischen Partnerorganisationen (Society for the Conservation of Philippine Wetlands, Laguna Lake Development Authority, Unilever Philippines) organisiert. Amy Morado Lecciones, Direktorin der Gesellschaft für den Schutz der philippinischen Feuchtgebiete (Society for Conservation of Philippine Wetlands) unterstrich in der philippinischen Zeitung „Philippines Daily Inquirer" die Bedeutung, die der Besuch so vieler internationaler Gäste aus über 30 verschiedenen Ländern für den Natur- und Umweltschutz im Inselstaat haben wird.

 
 
 
Die Konferenz wurde durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.
 
 Logo BfN
 

Hier finden Sie mehr Informationen zu den philippinischen Seen und Partnerorganisationen Laguna de Bay und dem Taal See.

 
 
top
Print pageSend page via e-mail
 
add.min CMS - dynamische und funktionale Webportale fuer Internet, Extranet und Intranet