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Der größte See Afrikas ist bedroht!

 
 

Nach dem Baikal See ist der Viktoria See zweitgrößter Süßwassersee der Erde. Er grenzt an die Länder Kenia, Tansania und Uganda. Seine Tierwelt ist legendär. Überfischung, Abholzung und Abwässer bedrohen diesen einzigartigen See, den Lebensraum der gefährdeten Flusspferde.


Helfen Sie mit, den Viktoria See zu retten!

 

Der Viktoria See...

ist mit einer Fläche von 68.800 km² 130 mal so groß wie der Bodensee. In seinem Einzugsgebiet leben 30 Millionen Menschen. Zunehmend gefährden ungeklärte Abwässer, Schwermetalle aus dem Bergbau und Nährstoffeinträge aus der Landwirtschaft  das ökologische Gleichgewicht des Sees. Flusspferde, Fleckenhals-Otter und Sumpfantilopen sind bedroht. Die eingeschleppte Wasserhyazinthe führt durch  ihr ungehemmtes Wachstum zu Fischsterben. Das Einsetzen einer gefräßigen Buntbarschart für den industriellen Fischfang hat zudem die heimischen Fischarten dramatisch reduziert.

 

Armut als Umweltproblem

Der größte Teil der Bevölkerung lebt in ärmlichen Verhältnissen. Die industrielle Überfischung gefährdet die Existenz zehntausender Fischerfamilien. Sie nutzen daher Kerosinlampen zum nächtlichen Fang der Viktoriasardine. Das Auslaufen des Kerosins verschmutzt den See. Häufig verdirbt der Fischfang, weil keine ausreichenden Kühlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Für die Herstellung von Holzkohle zerstören die Frauen die Ufervegetation. Dadurch sind weite Gebiete entwaldet und von Erosion betroffen.

 

Hilfe für die bedrohte Tierwelt

Die Papyrussümpfe erfüllen eine wichtige Filterfunktion für den Viktoria See. Die grazile Sumpfantilope (Sitatunga) lebt nur hier. Durch die Zerstörung ihres Lebensraums und durch Wilderei ist sie fast ganz verschwunden. Ähnlich schlecht steht es um das Flusspferd.  Diese beeindruckenden Tiere teilen sich den Lebensraum mit den Antilopen. Jetzt drohen weitere wertvolle Sumpfflächen in Äcker umgewandelt zu werden. Das wollen wir  verhindern. Die Flächen sollen als Schutzgebiet eingezäunt und mit einem Beobachtungsturm zu Lehrzwecken ausgerüstet werden.

 

Stoppt Armut und Umweltzerstörung!

Unser Living Lakes Partner vor Ort bindet die Menschen ein. Ausgleichszahlungen für die Bauern im Feuchtgebiet sind geplant. Für die Fischer  werden kleine angepasste Solaranlagen zur Kühlung ihres Fischfangs und für den Betrieb von Solarlampen angeschafft. Die Frauen werden in der Nutzung effizienter Räucher-Öfen  unterrichtet, um eine weitere Einkommensquelle zu schaffen. So wird der Kreislauf aus Armut und Umweltzerstörung gestoppt.

 

Mit Ihrer Hilfe können wir konkret:

 
  • Flächen kaufen als Schutzgebiet für bedrohte Tierarten,
  • Umweltverträgliche Technologien für die Fischerfamilien beschaffen,
  • Umweltbildungsaktionen vor Ort durchführen.
 
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