7. Interpretation der Fakten
Das Problem Vogeltod an einer 11 km langen Stromleitung wurde mit dem Bau einer Solaranlage gelöst. Das war nur möglich aufgrund der guten Kooperation zwischen den Seenpartnern (Verwaltung des Schutzgebiets Korgalzhynski, Naturschutzbund Deutschland, Global Nature Fund) und dem Techniker Frank Seewald. Jeder hat dabei das eingebracht, was er am besten kann: Die Verwaltung gab die Genehmigung für die Umsetzung des Projekts und half mit Technikern beim Bau der Anlage und bei der Beschaffung von Material auf dem Basar in der 200 km entfernten Hauptstadt Astana. Der Naturschutzbund führte die Gespräche vor Ort, gewann den Techniker Frank Seewald für Konzeption und Umsetzung, und der Global Nature Fund beschaffte bei Spendern die Mittel für das Projekt.
Die Solaranlage am Tengis-See ist die erste in der dortigen Provinz. Das machte die Beschaffung des Materials aufwendiger als zunächst geplant. Das sollte bei zukünftigen Projekten von vornherein bedacht werden.