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14. LL-Konferenz
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Erster Ibero-Amerikanischer Kongress
 
 

Vom 24. bis 27. März 2004 fand der erste ibero-amerikanische Kongress am Chapala-See in Mexiko statt. Organisiert wurde diese Veranstaltung vom GNF, den mexikanischen Living Lakes Mitgliedern Amigos del Lago de Chapala und Fundación Cuenca Lerma Chapala sowie der Universität von Guadalajara (Mexico).

 

Wieviel ist ein See wert? Warum lassen es die mexikanischen Behörden zu, dass der größte See Mexikos systematisch zerstört wird? Fehlt es an Wissen über das korrekte Management eines Sees oder werden politische und wirtschaftliche Interessen einmal öfter über das Gemeinwohl gestellt? Mit diesen Fragen eröffnete Marion Hammerl, Präsidentin des Global Nature Fund (GNF) die Konferenz, an der Experten und Naturschützer aus zehn lateinamerikanischen Ländern teilnahmen.

 

Auf der Konferenz berichteten die Living Lakes-Mitglieder der zehn lateinamerikanischen Länder über die Situation an ihren Seen und positive Beispiele für eine nachhaltige Nutzung von Seenregionen. Über 200 Vertreter von Bürgerinitiativen, Gemeinden, Umweltschutzorganisationen, wissenschaftlichen Institutionen und ethnischen Stämmen rund um den Lago de Chapala und entlang der Zuflüsse erläuterten die immer kritischer werdende Situation an Mexikos größtem See. Die Behörden der Länder (Estados Federales) und die nationale Regierung glänzten nach einem kurzen Willkommensgruß mit Abwesenheit.

 

Am Ende der Konferenz unterzeichneten alle Teilnehmer eine „Deklaration für den Lago de Chapala" mit 59 Schlussfolgerungen und Empfehlungen zu den Bereichen Wasserqualität, Nutzung der Ressource Wasser in Landwirtschaft, Fischerei und Tourismus und der Beteiligung von Bürgern und privaten Organisationen an der Erarbeitung und Umsetzung von Plänen, Programmen und gesetzlichen Rahmenbedingungen. In der Resolution werden die zuständigen Behörden und die mexikanische Regierung aufgefordert, den Lago de Chapala endlich unter den Schutz der internationalen RAMSAR-Konvention für bedeutende Feuchtgebiete zu stellen. 34 Feuchtgebiete und Seen hat die mexikanische Regierung als RAMSAR-Gebiet gemeldet – nur den größten See Mexikos nicht.


„Die Seen sind der Spiegel der Menschen" sagen die Huicholes, eine der mexikanischen Eingeborenengruppen, für die der See ein heiliger Ort ist und bitten die Menschen in allen Ländern um Hilfe, um den Lago de Chapala zu retten!

 
Das detaillierte Programm der Konferenz sowie die Deklaration für den Lago de Chapala finden Sie nachfolgend als Download-Dateien.
 
 
 

Unter der nachfolgenden Adresse finden Sie weitere Informationen in spanischer Sprache zum Kongress selber:

http://www.chapala.org.mx/congreso.html

 
 
Weitere Informationen über den Chapala-See.
 
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