Seither hat das Gebiet keinen Schutzstatus. Der See ist komplett entwässert und wird unter hohen Pumpkosten trocken gehalten. Die Flächen werden landwirtschaftlich genutzt, doch mehr und mehr davon werden aufgegeben, da sich organische Substanzen am Grunde des Seebeckens immer weiter absenken. Etwa ein Viertel der Flächen wurden aufgegeben, da sie für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung nicht trocken genug gehalten werden können.
Das Ziel der Organisation Kolindsunds Venner (Freunde des Kolindsund) ist die Renaturierung der Riedsümpfe und der Wiederherstellung des Sees. Auf einer Fläche von 100 Hektar bildeten sich seit 1967 die Riedsümpfe zurück und diese Entwicklung setzt sich mit steigender Geschwindigkeit fort. Sobald die Kolindsund Feuchtgebiete wieder hergestellt sind, werden sie schnell zu einem der wichtigsten Brutplätze für Zugvögel in Dänemark werden.