Die größten Probleme sind die saisonalen Überflutungen, Vergiftung von Vögeln (Schwäne, Gänse und Enten) mit Pestiziden aus der Landwirtschaft, Verlandung, Elektrofischerei und Armut, besonders der Bauern. Mehr als 1.000 km² der Feuchtgebiete wurden zwischen 1954 und 1984 trockengelegt.
Erosion und Abtragung haben große Ödlandbereiche (670 km²) hinterlassen, sandige Flächen ohne Vegetation. Da in der Region praktisch keine Kläranlagen existieren, nimmt die Eutrophierung des Wassers stetig zu. Dennoch kann die Wasserqualität noch immer als gut (Klasse II) eingestuft werden. Negative Einflüsse toxischer Verschmutzung mit Schwermetallen stammen von Kupferminen am östlichen Teil des Sees.