HomeProjekteLiving LakesKampagnenVeranstaltungenKooperationenVeröffentlichungen
Antrag Mitgliedschaft
Seen-Mitglieder
Baikalsee
Balaton (Plattensee)
Biwa See
Bodensee
Bolgoda See
Broads
Chapala See
Columbia River Wetlands
La Nava
Laguna de Bay
Laguna de Rocha
Laguna Fúquene
Lagunita Komplex
Maduganga & Madampe
Mahakam Feuchtgebiet
Mar Chiquita
Militscher Teiche
Mono Lake
Nestos Seen
Paliastomi See
Pantanal
Peipsi / Chudskoe
Poyang See
St. Lucia See
Tengis See
Titicaca See
Totes Meer
Trasimeno See
Uluabat See
Viktoriasee
Võrtsjärv See
Wostok See
Assoziierte Seen
Netzwerk Ostafrika
Netzwerk China
Netzwerk Deutschland
Netzwerk Italien
Netzwerk Latino America
Netzwerk Osteuropa
Gerhard Thielcke Conservation Award
Welt Seen Vision
Geschichte
Aktionen
 

Pantanal

 

Brasilien, Bolivien, Paraguay

 
 

 

Aktuelles:

 

Die Wanderausstellung „Pantanal – Ein Naturparadies in Gefahr“ ist vom 28. Januar bis 21. März 2010 im Naturschutzzentrum in Bad Wurzach zu sehen.

Weitere Informationen und Termine zur Ausstellung ...

 

 
 
 

 

 

Das Pantanal ist mit 140.000 Quadratkilometern das größte Feuchtgebiet der Welt. Zum Vergleich: Griechenland ist 132.000 Quadratkilometer groß. Während der Regenzeit überschwemmen der Paraguay-Fluss und seine Nebenflüsse riesige Gebiete. Außerhalb der Regenzeit verwandeln sich große Teile der Wasserlandschaft in hitzeflimmernde Savannen. Nur an den unzähligen Seen und an den Flüssen ist die Vegetation das ganze Jahr über grün.

 
 Silhouette Pantanal Feuchtgebiet
 

Insgesamt ist die Vielfalt der Großtiere mit der in Afrika vergleichbar. Zu diesen Arten gehören Brillenkaiman, Gelbe Anakonda, Flachlandtapir, Jaguar, Nandu, Cocoi-Reiher, der Storch Jabiru sowie riesige Scharen von Wat- und Wasservögeln aus Nordamerika, die im Pantanal überwintern.

 
 

Die Region, die von vielen verschiedenen Stämmen bevölkert war, wurde Anfang des 18. Jahrhunderts von Luso-Brasilianern auf der Suche nach Gold und Sklaven erschlossen. Die Einwanderer lebten bis weit ins 20. Jahrhundert von extensiver Rinderhaltung, Fischfang und Jagd. Mit dem Aufbau einer Infrastruktur wurde europäisches sowie amerikanisches Wirtschaften eingeführt. Zuerst brannten oder rodeten die Farmer die Vegetation und dann bauten sie Soja und Zuckerrohr an.

 

Das sind bis heute die hauptsächlich verwendeten Pflanzen. Zur Steigerung der Erträge werden Dünger und Pestizide eingesetzt. Unsere Partnerorganisation Ecotrópica versucht, Landbewirtschafter von diesem zerstörerischen Irrweg abzubringen und Alternativen aufzuzeigen.

 
 

Weitere Bedrohungen gehen von der Gewinnung von Gold und Diamanten aus, wobei ganze Landstriche verwüstet und vergiftet werden. Die illegale Jagd begehrter Tiere ist ebenfalls ein Problem. Zum Glück ist aufgrund internationaler Überwachung der Druck auf die Pelzträger Ozelot und Jaguar zurückgegangen, ebenso auf Brillenkaimane, deren Haut zu Handtaschen verarbeitet wurde und auf Hyazinth-Aras, die aufgrund ihrer wunderschönen blauen Färbung bei Volgelliebhabern sehr beliebt waren.

 
 Hyazinth-Aras

Naturschutzvorhaben des GNF und seiner lokalen Partnerorganisation Ecotropica im Pantanal-Gebiet werden von der Stiftung Ursula Merz unterstützt.

 
 

Weitere Informationen über das Pantanal

 
 
 
 

Buchtipp:

 
 Pantanal - Das Herz Südamerikas

Angelika Hofer, Günter Ziesler:

 

Pantanal - Das Herz Südamerikas

 

140 Seiten; 136 Bilder

Gebunden 30 x 24 cm

Euro 38,50; sFr 66,10

ISBN 10: 3-939172-15-4

ISBN 13: 978-3-939172-15-4

Tecklenborg Verlag, D-48565 Steinfurt

 

Der neue, faszinierende Bildband der beiden Autoren, Angelika Hofer und Günter Ziesler, zeigt bemerkenswerte Aufnahmen der reichhaltigen Tier- und Pflanzenwelt, die während zahlreicher Aufenthalte in der Pantanal-Region gesammelt und kommentiert wurden.

 
 
top
Seite druckenSeite als Email versenden
 
add.min CMS - dynamische und funktionale Webportale fuer Internet, Extranet und Intranet