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Tengis See und Kurgaldschiner Seen

 

Kasachstan

 
 

 

Aktuelles:

 

8. Juli 2008:

Die beiden Naturschutzgebiete Tengiz-Korgalzhyn und Naurzum werden zum UNESCO-Weltnaturerbe der Menschheit erklärt und sind damit die ersten UNESCO-Welterbe-Gebiete in Mittelasien.

 

 
 
 Luftaufnahme Tengis See

Der Tengis See und die Kurgaldschiner Seen liegen in Kasachstan, das im Osten an China und im Westen und Norden an Russland grenzt. Kaum jemand in Europa, Amerika und Afrika kennt Kasachstan, obwohl es das neuntgrößte Land der Welt ist. Es ist ein Vielvölkerstaat mit 15 Mio. Einwohnern und über einhundert verschiedenen Volksgruppen.

 

Über 80 Prozent des Landes sind Wüsten, Halbwüsten oder Steppen, nur 13 Prozent sind landwirtschaftlich nutzbar. Ende 1991 erklärte Kasachstan seine Unabhängigkeit von der UdSSR.

 

Der Tengis See ist riesig, dreimal so groß wie der Bodensee. In dem See liegen mehrere ungestörte Inseln. Er ist, da abflusslos, salzig, und daneben liegen die vom Nura-Fluss durchströmten Kurgaldschiner Seen. Da sie einen Zufluss und einen Abfluss haben, ist ihr Wasser süß. Große Teile der Seenlandschaft stehen seit 1968 unter Schutz. Damit bewahrten die Kasachen ihre Seen in der Tengis-Region und den Fluss Nura weitgehend vor menschlichen Eingriffen, während anderswo Steppenseen zerstört wurden.

 
 

Im bisherigen Schutzgebiet haben kasachische und deutsche Biologen 340 Pflanzenarten, 318 Vogelarten und 50 Säugetierarten festgestellt. Darunter sind Saiga-Antilope und Steppenwolf. Auf Inseln im Tengis See brüten 500 Paare des weltweit bedrohten Krauskopfpelikans, bis zu 14.000 Paare Rosaflamingos und 1.300 Paare Fischmöwen. In der Steppe rund um den See nisten Steppenadler und Jungfernkraniche.

 

Weitere Informationen zum Tengis See und zu den Kurgaldschiner Seen

 

Detaillierte Daten

 

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